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Zlatan Ibrahimovic (L) heads the ball with Chelsea's English defender Gary Cahill
Zlatan Ibrahimovic (l.) und Paris Saint Germain sind nach dem Remis gegen den FC Chelsea nun seit 33. europäischen Heimspielen in Folge ohne Niederlage © Getty

Paris - Paris Saint Germain baut seine starke Heimserie gegen den FC Chelsea weiter aus, kommt aber trotz größeren Engagements nicht über ein Unentschieden hinaus.

Die Heimserie bleibt bestehen, dennoch droht Paris St. Germain das Aus in der Königsklasse: Im Prinzenpark kam der französische Meister gegen den FC Chelsea nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und muss im Rückspiel an der Londoner Stamford Bridge (11. März) um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League bangen. Superstar Zlatan Ibrahimovic ging bei Paris' 33. europäischem Heimspiel nacheinander ohne Niederlage leer aus. (CHAMPIONS LEAGUE: Das Achtelfinale)

"Ich denke, dass wir dieses Match hätten leicht gewinnen können", sagte PSG-Verteidiger David Luiz: "Im Rückspiel müssen wir den gleichen Elan wie heute an den Tag legen." Chelseas Eden Hazard war zufrieden: "1:1 auswärts ist ein gutes Ergebnis. Wir hatten heute nicht viele Chancen."

Die Führung für die Gäste von Trainer Jose Mourinho erzielte der Serbe Branislav Ivanovic (36.) per Kopf nach sehenswerter Hacken-Vorlage seines Verteidiger-Kollegen Gary Cahill. Edison Cavani (54.) sorgte für den verdienten Ausgleich. Im vergangenen Jahr hatte sich Chelsea im Viertelfinale gegen Paris durchgesetzt - dabei hatten die Blues das Hinspiel auswärts 1:3 verloren.

Courtois entschärft PSG-Chancen

Die Gastgeber waren vor 46.146 Zuschauern von Beginn an zwar die aktivere Mannschaft, gegen das Chelsea-Bollwerk kam die Sturmreihe Ibrahimovic, Cavani und Ezequiel Lavezzi in der ersten Halbzeit aber nur zu Halbchancen.

Wenn es gefährlicher wurde wie bei den Kopfbällen von Blaise Matiudi, Ibrahimovic (beide 11.) und Cavani (33.), entschärfte Belgiens Nationaltorwart Thibaut Courtois im Kasten der Blues die Situation souverän.

Chelsea verschleppt Tempo

Abgeklärt und effektiv wie so oft agierte dagegen Chelsea. Die Routiniers um Innenverteidiger John Terry verschleppten das Tempo und versuchten dem Pariser Starensemble so die Lust am Kombinieren zu rauben. Ivanovic schloss die einzige gefährliche Aktion der Blues in der ersten Halbzeit erfolgreich ab. (SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

Der starke Cavani brachte Paris mit seinem Ausgleichstreffer zurück ins Spiel, und beinahe hätte auch Ibrahimovic (60.) einen großen Moment gekrönt. Der Schwede dribbelte sich durch die Defensive der Londoner, scheiterte jedoch an Courtois. Auch der Uruguayer Cavani vergab in der 80. Minute eine weitere große Chance und damit eine bessere Ausgangsposition für Paris.

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