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Oliver Kahn (r.) gewann mit dem FC Bayern 24 Titel © Imago

München - Der ehemalige Torwart des FC Bayern, Oliver Kahn, lässt nach dem Aus in der Königskalsse kein gutes Haar am FCB. Insbesondere die Defensive und den Coach kritisiert Kahn.

Der ehemalige Torwart des FC Bayern München, Oliver Kahn, hat seinen ehemaligen Verein und dessen Trainer harsch kritisiert.

"Für mich hat Pep Guardiola in der Rückrunde keine optimale Lösung für den Defensivbereich gefunden", teilte Kahn im ZDF mit: "Philipp Lahm hat auf der Robben-Position gespielt - weiß ich nicht, ob das so ideal ist."

In der Folge knöpfte sich der 45-Jährige die Abwehrspieler vor: "Bei Medhi Benatia muss man fragen, ob er wirklich die absolut höchste Qualität hat." Die gleiche Frage müsse man sich bei Rechtsverteidiger Rafinha stellen.

Der brasilianische Innenverteidiger Dante habe seit dem 1:7 im WM-Halbfinale gegen Deutschland einen Knacks erhalten und seitdem "Schwierigkeiten mit dem Selbstvertrauen". Jerome Boateng sei der einzige, der "wirklich immmer gut" spiele - aber er benötige eben auch die Mitspieler.

Auch an der Doppelsechs mit Bastian Schweinsteiger und Xabi Alonso ließ der Vize-Weltmeister von 2002 kein gutes Haar: "Schweinsteiger muss endlich mal wieder richtig gesund werden. Und bei Alonso - das weiß im Prinzip jede Mannschaft, dass du ihn attackieren, ihn unter Druck setzen musst."

Am Dienstagabend war der FC Bayern im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Nach der 0:3-Hinspielpleite in Spanien gewann der Deutsche Meister das Rückspiel gegen den FC Barcelona mit 3:2 (1:2).

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