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Der Deutsche Botschafter in Athen übt scharfe Kritik am Vorgehen gegen die Fans des FC Bayern vor der Partie bei Olympiakos Piräus, spricht von einer Überreaktion.

Nach Gewalt und Prügeleien vor dem Champions-League-Auftakt des FC Bayern bei Olympiakos Piräus hat Peter Schoof scharfe Kritik am Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Gäste-Fans geübt.

"Man muss man in der Tat fragen: Hat die Polizei nicht etwas überreagiert?", sagte der Deutsche Botschafter in Athen bei Sky. "Das sind keine schönen Bilder, zumal es ja tagsüber in der Stadt auch keine Zwischenfälle gab."

Angesichts der hitzigen Derbys sei die griechische Polizei "vielleicht aber hier daran gewöhnt, so einzuschreiten. Ich bedauere solche Bilder."

Nachdem eine kleinere Gruppe von teils vermummten Bayern-Fans in ihrem Zuschauer-Block die Anhänger von Gastgeber Piräus mit Worten und Gesten offenbar provoziert hatte, griffen die Sicherheitskräfte ein und gingen mit Schlagstöcken gegen die Münchner Anhänger vor.

Mindestens ein Bayern-Fan wurde nach SPORT1-Informationen aus dem Karaiskakis-Stadion transportiert.

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