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Dortmund - Borussia Dortmund hat einen Lauf - der perfekte Zeitpunkt für das Duell mit Real Madrid in der Champions League. SPORT1 sagt, was für einen Erfolg des BVB spricht.

Die Galaktischen zu Gast im Signal Iduna Park - für Borussia Dortmund und seine Fans kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren.

SPORT1 nennt sieben Mutmacher, warum der BVB die Königlichen (ab 20.25 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) besiegen wird.

- Die jüngste Formkurve

20:2 Tore aus den letzten vier Spielen - die Schwarzgelben sind in beeindruckender Form. 6:0:, 6:0, 5:1, 3:1 - so lauten die letzten Ergebnisse in Champions League und Bundesliga.

"Wir fühlen uns sehr gut und haben einen Lauf. Den versuchen wir fortzusetzen", sagt Roman Bürki. Selbstbewusst kündigt der BVB-Keeper an, "ihnen zu zeigen, dass wir hier zu Hause sind und die Punkte hier behalten wollen."

Die Stimmung im September 2016 ist sehr gut - nicht nur im jungen Team, auch im Umfeld, das zuletzt die Rückkehr des verlorenen Sohns Mario Götze gefeiert hat. Dieses positive Momentum will der BVB nutzen.

- Reals Mini-Krise

Zwei Unentschieden in Folge dämpfen nach dem guten Saisonstart die Euphorie beim Tabellenführer der spanischen Primera Division.

Das 2:2 bei UD Las Palmas mit der Auswechslung von Cristiano Ronaldo in der 62. Minute bedeutete einen emotionalen Tiefpunkt.

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Tuchel lässt sich davon nicht blenden. "Cristiano ist einer der besten Fußballer der Welt", warnt der BVB-Coach. "Wir stellen uns auf das beste Real Madrid ein, das es gibt, mit dem besten Cristiano Ronaldo, den es gibt."

Fest steht jedoch: Nach sechs Spieltagen hat Ronaldo nur einen Treffer erzielt - das hat es zuletzt 2009 gegeben. Der Superstar ist nach seiner zweimonatigen Zwangspause mit Kniebeschwerden definitiv nicht in Bestform.

- Tuchels Taktik-Tricks

Dortmunds Coach hat sich schon häufig als gewiefter Taktiker erwiesen. Real hat der 43-Jährige schon haargenau analysiert.

"Wir versuchen Verhaltensmuster zu entdecken, die Stärken herauszuarbeiten, die wir zu verteidigen haben", so Tuchel.

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"Wir brauchen die allergrößte Aufmerksamkeit, viel Fleiß, eine große Solidarität, viel Hingabe im Umschalten von Offensive auf Defensive", fordert Tuchel und setzt auf "eine gute Struktur" in seinem Team.

Der BVB-Trainer sieht als weitere Notwendigkeiten "einen strukturierten, sicheren und trotzdem mutigen Ballbesitz". Und: "Wir brauchen eine hohe Aufmerksamkeit in den Momenten, in denen wir den Ball verlieren."

- Bürki in Topform

Die "Schweizer Wand" wird Dortmunds Nummer eins schon unter den Fans genannt. Durch seine Beförderung zum unumstrittenen Stammkeeper ist der 25-Jährige weiter gewachsen.

Beim 5:1-Erfolg in Wolfsburg rettete der zweite Mann der Schweizer Nationalmannschaft mit tollen Reflexen den Sieg.

"Wir haben großes Selbstvertrauen und können mit breiter Brust auftreten. Das wird auch gegen Real so sein", verspricht Bürki.

- Der Wille

Trotz der geballten spielerischen Qualität der Mannschaft von Real-Coach Zinedine Zidane bringt der BVB den nötigen Willen mit, den scheinbar übermächtigen Gegner auszuschalten.

"Diese Mannschaft strahlt im Moment eine sehr positive Energie und einen großen Willen sowie die Fähigkeit, sich auf den Punkt zu konzentrieren, aus", lobt Tuchel.

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"Wir trauen uns zu, gegen Real zu bestehen", sagt der Fußballlehrer, der bei seinen Spielern "eine große Lust, sich zu entwickeln" ausgemacht hat.

"Das ist der nächste Schritt in unserer gemeinsamen Entwicklung", sagt der 43-Jährige.

- Die jüngere Bilanz

Die Madrilenen sind in Dortmund noch sieglos. Vor dem sechsten Aufeinandertreffen innerhalb der letzten vier Jahre stehen für den BVB drei Siege und zwei Unentschieden in der Bilanz.

Im Oktober 2012 siegte der BVB im CL-Gruppenspiel mit 2:1, im Halbfinale im April 2013 bei Robert Lewandowskis Torgala, der beim 4:1 viermal traf. 

Zuletzt behielten die Dortmunder im Königsklassen-Viertelfinale 2014 auf heimischem Geläuf mit 2:0 die Oberhand. Nun soll der vierte Heimsieg über Real in Serie her.

- Die Dortmunder Heimstärke

In der Liga hat der BVB mit 24 ungeschlagenen Spielen in Serie soeben seinen Rekord eingestellt.

Die letzte Niederlage datiert vom 4. Februar 2015, als das 0:1 gegen den FC Augsburg auch das Ende der Ära Jürgen Klopp einläutete.

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"Wir spielen Zuhause und haben viel vor in der Champions League", betont Mario Götze, der mit dem BVB gegen Real noch ungeschlagen ist, solange er auf dem Platz stand.

Mit 65.849 Zuschauern ist der Signal Iduna Park natürlich ausverkauft. "Es wird eine unglaubliche Atmosphäre bei uns im Stadion herrschen", sagt Tuchel voller Vorfreude auf sein Champions-League-Heimdebüt.

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