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Nach dem Skandal beim Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen VfL Osnabrück und RB Leipzig bieten die Gäste ein Wiederholungsspiel an.

Das teilte Cheftrainer Ralf Rangnick mit, denn RB Leipzig "steht für Fairness, Fair Play, Familienfreundlichkeit, soziales Engagement, sportlichen Wettkampf und gegenseitigen Respekt." Der Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff fügte an: "Wir wollen und werden solchen Chaoten im Fußball keine Plattform bieten, in diesen Sport negativ einzugreifen oder ihn sogar zu bestimmen."

Gleichwohl kritisierte Rangnick auch den Vorfall: "Es war definitiv nicht nur ein Einzeltäter, dessen Handeln später zu dem für alle Seiten bedauerlichen Spielabbruch führte." Schon das ganze Spiel über seien "Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler" geflogen. "Wir verurteilen die unsportlichen und unfairen Taten aufs Schärfste. Dennoch bieten wir ein Wiederholungsspiel an."

In der 71. Minute wurde das Spiel an der Bremer Brücker abgebrochen, nachdem ein aus dem Osnabrücker Fanblock geworfenes Feuerzeug den Schiedsrichter Martin Petersen am Kopf traf. Der Referee brach daraufhin die Partie ab und musste in die Klinik.

Das DFB-Sportgericht wird über die Spielwertung entscheiden.

2006 war das Zweitrundenspiel zwischen den Stuttgarter Kickers und Hertha BSC nach einem ähnlichen Vorfall ebenfalls abgebrochen worden.

Beim Stand von 2:0 für die Berliner war ein Schiedsrichter-Assistent von einem gefüllten Bierbecher am Nacken getroffen worden. Die Partie wurde zugunsten der Hauptstädter gewertet.

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