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Berlin - Nach der harschen Kritik an der Halbzeit-Show des Pokalfinals entschuldigt sich Eintracht Frankfurt bei Helene Fischer. Der DFB überdenkt sein Konzept.

Nach der harschen Kritik an dem umstrittenen Halbzeit-Auftritt von Helene Fischer im DFB-Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund haben sich die Hessen bei der deutschen Schlagersängerin entschuldigt.

"Liebe Helene Fischer. Nichts gegen Dich und Deine Musik. Mit Dir hat das nichts zu tun. Wir mögen Dich und lieben den Sport", schrieb die Eintracht auf ihrem offiziellen Twitter-Account.

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hatte zuvor kritische Worte an der Show geäußert: "Das hat beim Pokalfinale nichts zu suchen, weil wir Fußball spielen und die wahren Fans des Fußballs haben in der Halbzeitpause keine Lust darauf."

Pfiffe gegen Fischer

Fischer war bei ihrem Auftritt vor allem von Frankfurter Fans lautstark ausgepfiffen worden. Die 32-Jährige erklärte das hinterher im Sportschau-Club der ARD mit einer angeblichen Wette aus der Frankfurter Kneipen-Szene. 

In sozialen Netzwerken wurde Fischers Auftritt jedoch als Synonym für die zunehmende Kommerzialisierung im Profifußball kritisiert. Bereits vor dem Spiel hatten sich die beiden Fankurven solidarisiert und abwechselnd minutenlang gesungen: "Scheiß DFB".

DFB überdenkt Halbzeitshow

Auch als Katharina Witt den Pokal ins Stadion trug, waren einige Unmutsbekundungen zu hören. Zudem war ein Banner mit der Aufschrift "Krieg dem DFB" aus dem Fanblock des BVB deutlich zu erkennen.

Der DFB zieht nach den klaren Signalen der Zuschauer deshalb in Erwägung, Showeinlagen wie die von Fischer zu überdenken.

"Wir analysieren nach jedem Pokalfinale die Abläufe, das werden auch in diesem Jahr tun. Danach entscheiden wir, was wir beibehalten oder verändern", teilte der deutsche Dachverband auf SID-Anfrage mit.

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