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München - Nach seiner Sperre wegen Schiedrichter-Beleidigung bei der Copa Amerika widerspricht Brasiliens Superstar Neymar in einem Interview der Darstellung von Referee Enrique Osses.

Brasiliens Superstar Neymar hat dem Vorwurf widersprochen, er habe Schiedsrichter Enrique Osses nach seiner Roten Karte im Spiel der Copa America zwischen Brasilien und Kolumbien (0:1) beleidigt.

"Im Spieler-Tunnel ist praktisch nichts passiert. Ich wartete auf den Schiri um ihn zu fragen, warum er mich vom Platz stellte. Dann kam es zum Chaos und die Security kam, weil sie dachte, ich bin nervös und wolle den Schiri schlagen. Am Ende wurde daraus eine Geschichte erfunden", sagte Neymar dem brasislianischen Sender TV Globo.

Nach dem Abpfiff des Gruppenspiels zwischen Brasilien und Kolumbien hatte Neymar dem Kolumbianer Palbo Armero absichtlich in den Rücken geschossen und Jeison Murillo einen Kopfstoß gegeben. Osses zeigte Neymar daraufhin die Rote Karte. Im Kabinengang trafen der Referee und Neymar kurz darauf erneut aufeinander.

"Er wartete auf mich und beleidigte mich", schrieb Osses nach Angaben der Marca in seinem Bericht und zitierte Neymars Worte: "Du willst auf meine Kosten berühmt werden, du Hurensohn."

Neymar wurde für vier Spiele gesperrt und verließ das Turnier am Montag. "Wir hatten gehofft die Entscheidung anfechten zu können. Doch jetzt ist es vorbei", sagte der Profi des FC Barcelona vor seiner Abreise. Es sei "schade gesperrt zu werden, ohne dafür eine vernüftige Bergründung zu erhalten", ergänzte Neymar.

Am Montag hatte sich der Brasilianer bereits in einem offenen Brief bei Fans und Mitspielern für seinen Platzverweis entschuldigt.

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