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Samuel Eto'o hat Ärger mit der spanischen Staatsanwaltschaft © Getty Images

Samuel Eto'o steht Ärger mit Spaniens Staatsanwaltschaft ins Haus. Dem Stürmer droht wegen Steuerbetrugs zu seiner Zeit beim FC Barcelona eine lange Gefängnisstrafe.

Der einstige Topstürmer Samuel Eto'o ist wegen Steuerbetrugs von der spanischen Staatsanwaltschaft angeklagt worden.

Nach Angaben der Zeitung El Pais droht dem Kameruner eine drakonische Haftstrafe von bis zu zehneinhalb Jahren.

Ihm wird vorgeworfen, zwischen 2006 und 2009 Steuergelder in Höhe von 3,4 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Zu jener Zeit spielte er für den FC Barcelona.

Neben einer Gefängnisstrafe könnte dem mittlerweile beim türkischen Erstligisten Antalyaspor unter Vertrag stehenden Angreifer eine Geldbuße von 14 Millionen Euro auferlegt werden.

Eto'o, heute 35, hatte laut El Pais damals hauptsächlich seine Bildrechte über ein kompliziertes Konstrukt mit zwei Firmen ins Ausland transferiert und so keine Steuern in Spanien gezahlt.

Sein ehemaliger Berater und Anwalt, Josep Maria Mesalles, muss sich ebenfalls vor Gericht verantworten. Ein Prozess steht an.

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