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So soll die neue Stamford Bridge aussehen. © Twitter / @Sport_Witness

In drei Jahren will der FC Chelsea in sein neues Stadion ziehen. Am Mittwoch hat der amtierende Meister der Premier League die Pläne für den Neubau des Stadions eingereicht. An der Stamford Bridge, wo bereits seit 1877 das aktuelle Stadion steht, soll demnach ein 60.000-Zuschauer fassender Neubau entstehen.

Der Entwurf der Schweizer Star-Architekten Herzog & de Meuron, die unter anderem auch die Allianz Arena, das Vogelnest-Stadion in Peking und das Olympiagelände in London entworfen haben, sieht ein auf den ersten Blick eher unmodern wirkendes asymetrisches Stadion vor, das von vielen relativ schmalen Säulen dominiert ist.

Ungewöhnliche Vergleiche im Netz

Die eher ungewöhnliche Architektur erinnerte einige User auf Twitter an verschiedene Alltagsgegenstände wie eine Spirale oder einen gigantischen Eierschäler.

Ein anderer User fühlte sich an ein Nudelsieb erinnert.

Der Mirror schrieb gar, Chelsea plane das erste Stadion der Welt, das komplett aus Streichhölzern bestehen würde.

Auf dem Gelände an der Stamford Bridge sollen im Stadion-Innenraum auch ein Klub-Museum, Fan-Shops und Cafés und Restaurants Platz finden.  

Abramowitsch zahlt

Am 8. Januar 2016 soll der Gemeinderat des Londoner Stadtbezirks Fulham and Hammersmith, in dem sich das Stadion befindet, über die Pläne beraten. Sollte der Klub die Baugenehmigung erhalten, sollen im Mai 2016 die Bagger rollen. Als Baukosten veranschlagt der Klub bis zu 500 Millionen Pfund (rund 712 Millionen Euro), die Klub-Eigner Roman Abramowitsch übernehmen wird.

Während der rund zweijährigen Bauphase könnte Chelsea seine Heimspiele im Wembley-Stadion austragen.

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