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Harry Redknapp Press Conference
Harry Redknapp ist derzeit als Jordaniens Nationaltrainer unterwegs © Getty Images

Nach dem geschassten Nationaltrainer Sam Allardyce wird nun auch Harry Redknapp Opfer eines Undercover-Falls. Der Ex-Tottenham-Coach plauderte über Wetten auf Ligaspiele.

Der Skandal im englischen Fußball zieht immer weitere Kreise.

Nach der Beurlaubung von Sam Allardyce als Nationaltrainer der Three Lions, der heimlich dabei gefilmt wurde, wie er Tipps zum Umgehen der Transferregeln an angebliche Investoren gab, gerät nun auch Harry Redknapp in die Bredouille.

Auch Redknapp, derzeit als Interimstrainer der jordanischen Nationalmannschaft unterwegs, wurde Opfer der "Undercover-Journalisten" des Telegraph. Der 69-Jährige gab zu, dass Spieler seines damaligen Teams am letzten Spieltag der Saison hohe Wetten platzierten.

Wetten sind in der Premier League verboten

Da das Spiel keinen Einfluss mehr auf das Saisonziel hatte, wurde Redknapps Team von den Buchmachern als Außenseiter bewertet. Der Trainer schickte jedoch seine gesamten Stars auf den Platz, die das Spiel prompt gewannen.

Bis zu 20.000 Pfund setzten einige Profis auf Sieg - und offenbar auch Spieler des gegnerischen Teams. Einer der Profis habe sogar geraten, "das eigene Haus" darauf  zu setzen.

Aus dem Gespräch wird nicht klar, um welches Team und Jahr es sich handelt - dennoch droht dem Trainer Ungemach. In England ist es für Fußballprofis strengstens verboten, Geld auf Spiele zu setzen - umso mehr, wenn es sich um die eigene Partie handelt.

Redknapp war zwischen 2008 und 2012 Cheftrainer von Tottenham Hotspur, davor trainierte er Bournemouth, West Ham, Pourtsmouth, Southampton. Von 2012 bis 2015 saß der pouläre Coach auf der Bank der Queens Park Rangers.

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