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Mit Weltmeister Shkodran Mustafi hat sich die Abwehr des FC Arsenal stabilisiert © Getty Images

Mit Neuzugang Shkodran Mustafi schwingt sich die Abwehr des FC Arsenal derzeit zur Höchstform auf. In England gibt es viel Lob, der Weltmeister will aber bescheiden bleiben.

Es läuft gerade richtig rund beim FC Arsenal. Seit der bitteren 3:4-Auftaktniederlage in der Premier League gegen den FC Liverpool ist das Team von Teamchef Arsene Wenger ungeschlagen und steht vor dem Topspiel bei Manchester United am Samstag (ab 13.30 Uhr im LIVETICKER) auf Platz vier der englischen Liga.

Das Team von Jürgen Klopp liegt als Tabellenführer gerade einmal zwei Punkte vor den Gunners.

Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat Weltmeister Shkodran Mustafi. Quasi gleichzeitig mit Beginn der Arsenal-Serie erlangte der Sommer-Neuzugang vom FC Valencia Anfang September beim 2:1-Sieg gegen den FC Southampton einen Stammplatz bei den Gunners – und gab ihn seitdem auch nicht wieder her.

Die starken Leistungen des 24-Jährigen führten sogar dazu, dass der FC Arsenal wettbewerbsübergreifend in 14 Spielen gerade einmal zehn Tore kassiert hat - und das unter anderem gegen europäische Schwergewichte wie Paris, Chelsea oder Tottenham. Die Abwehrfestung der Gunners steht.

Darum passen Mustafis Wechsel

Dennoch zeigt sich Mustafi bei SPORT1 weiterhin bescheiden: "Ich bin einfach ein Teil des ganzen Puzzles", so der Innenverteidiger. "Wir sind ein bisschen schwierig in die Saison gestartet, weil viele Spieler durch die Europameisterschaft gefehlt haben. Jetzt sind wir aber wieder komplett und spielen einfach guten Fußball."

Die berühmten Anlaufschwierigkeiten, die viele Fußballspieler bei einem Ligawechsel erfassen, hatte der gebürtige Bad Hersfelder nicht – und liefert einen simplen Grund dafür: "Ich habe den Klub und meine Situation gut analysiert", erklärte Mustafi: "Man muss sich Gedanken machen. Passe ich da rein? Ist das mein Spiel? Man will ja nicht wechseln und dann nicht spielen."

Hinter solch einem Wechsel stecke zwar "viel Arbeit", so Mustafi weiter, doch für ihn habe das einfach Sinn gemacht, nach London zu wechseln. "Deswegen läuft es bei jedem Wechsel, den ich gemacht habe, relativ gut."

Lob von Rio Ferdinand

Die famosen Abwehrleistungen von Mustafi und Co. rufen auch in England viel Lob hervor. Manchester Uniteds Legende Rio Ferdinand erklärte neulich sogar, Arsenals derzeitige Verteidigung sei die beste, die er jemals bei Arsenal gesehen hätte.

Doch auf solchen Lobeshymnen will sich Mustafi nicht ausruhen. "Klar finde ich das gut", sagte der Weltmeister zwar, "aber im Endeffekt sind erst zehn, elf Spiele der Saison vorüber. Da fehlen noch ein paar."

Dennoch hoffe natürlich auch er "am Ende der Saison von solchen Legenden und großartigen Spielern Lob zu bekommen. Es ist schon etwas Schönes, so etwas zu hören."

Die nächste Chance, sich dafür zu empfehlen, hat Mustafi dann im Topspiel am Samstag, wenn die Gunners im "Old Trafford" auf Jose Mourinho und Manchester United treffen.

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