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Per Mertesacker (r.) ist der Kapitän des FC Arsenal © Getty Images

Per Mertesacker drängt Arsenal-Star Alexis Sanchez nicht zum Bleiben. Die vergangene Saison sei für den Verteidiger selbst teilweise "der Horror" gewesen.

Per Mertesacker hat seine eigene Meinung zum Wechselpoker um Alexis Sanchez.

Der Arsenal-Kapitän rät dem Stürmerstar nicht, den Gunners treu zu bleiben - vielmehr solle er sich körperlich und geistig erholen. "Er braucht jetzt eine Pause, er muss relaxen. Er hat viel für uns getan, fast jedes Spiel in der letzten Saison gespielt und dann kam der Confederations Cup", sagte der Weltmeister dem englischen Mirror.

"Man muss ihn allein lassen, damit er sich Gedanken machen kann, was er tun will. Das ist seine Entscheidung. Wenn er sich gut fühlt, kann er frei aufspielen. Er hat seine Qualitäten und die kann man nicht überall finden."

Sanchez steht noch ein Jahr beim FC Arsenal unter Vertrag und erklärte zuletzt, dass er in der Champions League spielen wolle. Dies hat Arsenal als Vorjahres-Fünfter nicht geschafft - im Gegenzug zu Manchester City, das als Favorit für den Chilenen gilt.

"Das war der Horror"

Mertesacker selbst geht in seine letzte Saison als Profi. Die letzte Spielzeit verpasste er fast komplett wegen einer Knieverletzung, nun gehe es ihm jedoch wieder gut.

"Die Möglichkeit zu trainieren und etwas zu bewirken macht mich glücklich. Und die anderen Spielen anzutreiben ist etwas, das ich sehr gerne mache. Wenn du verletzt bist, kannst du nichts machen und das war für mich der Horror."

Der Verteidiger wolle verletzungsfrei bleiben, "eine Option für den Trainer sein und jede Woche eingesetzt werden. Das ist das Ziel."

Sein Knie verlange regelmäßige Pausen im Training, "weil niemand weiß, wie das Knie reagiert. (...) Wenn die Saison los geht, werden wir die Reaktion sehen. Am Ende der letzten Saison war es okay, aber ich muss herausfinden, wie gut ich bin, wenn es um Spiele über 90 Minuten geht."

Der 32-Jährige machte im FA-Cup-Finale sein erstes Saisonspiel über 90 Minuten und führte die Gunners mit einer starken Leistung zum Titel.

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