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Shkodran Mustafi vom FC Valencia
Shkodran Mustafi wechselte nach der WM 2014 zum FC Valencia © Getty Images

Shkodran Mustafi glaubt daran, in Spanien Titel mit dem FC Valencia zu gewinnen. Der Verteidiger spricht außerdem über das Interesse von Real Madrid und dem FC Barcelona.

Weltmeister Shkodran Mustafi hat Interesse von den spanischen Weltklubs Real Madrid und FC Barcelona bestätigt, glaubt aber auch mit dem FC Valencia an eine große Chance auf den Gewinn der spanischen Meisterschaft.

Man müsse nicht zu Real Madrid oder dem FC Barcelona wechseln, um den Titel zu gewinnen, "das hat Valencia in der Vergangenheit schon des Öfteren bewiesen", sagte der 23-Jährige.

Von dem Interesse der beiden Topklubs habe - so weit er weiß - "jeder gehört", äußerte der Abwehrspieler, er selbst beschäftige sich aktuell aber nicht damit.

"Der Stand ist, dass ich Spieler des FC Valencia bin. Für alles, was Transfers angeht, sind mein Vater und mein Berater die Ansprechpartner", sagte er: "Ich habe dafür keinen Kopf. Ich muss mich auf den Saisonstart konzentrieren, wir kämpfen direkt um die Qualifikation für die Champions League, deshalb ist es nicht angebracht, dass ich mir darüber Gedanken mache."

Mit Valencia wurde er in seinem ersten Jahr in der Primera Division Vierter hinter Barcelona und den beiden Madrider Klubs Real und Atletico, in der nächste Woche beginnenden Saison hält Mustafi eine noch bessere Platzierung für absolut möglich.

"Wir setzen uns kein Limit. Wir wissen, zu was wir imstande sind", versicherte er: "Wir sind eine Arbeitermannschaft, die in jedem Spiel 100 Prozent geben muss. Wir wissen aber: Wenn wir das tun, können wir in jedem Spiel was holen."

Trotz seiner erst 23 Jahre hat Mustafi bereits in drei der vier großen europäischen Ligen gespielt: In England beim FC Everton, in Italien bei Sampdoria Genua und nun in Valencia. Ihm fehlt ausgerechnet die Bundesliga. Ob sich das irgendwann ändert, hält er offen.

"Es gibt da für mich aber keine Pflicht", sagte er: "Wenn irgendwann der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist, werde ich mich mit meinem Vater und meinem Berater zusammensetzen. Und wenn wir dann der Meinung sind, dass der Weg am besten in die Bundesliga führt, werden wir das machen."

Da ihm voraussichtlich noch viele Karriere-Jahre bevorstehen, "kann ich das ja entspannt angehen".

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