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Cristiano Ronaldo war im Spiel gegen Athletic Bilbao auf einem Ego-Trip © Getty Images

München - Nach der Kritik an seiner Person verrät Cristiano Ronaldo, wie er mit dem Gegenwind umgeht. Er benötige ihn sogar, um seine Ziele zu erreichen.

Zum ersten Mal in seiner Zeit bei Real Madrid spürt Cristiano Ronaldo einen Hauch von Gegenwind.

Der Großteil der spanischen Medienlandschaft ist dem Superstar zwar noch immer gewogen, doch nach seinem eher schleppenden Saisonstart mischte sich hier und da unter die Bewunderung die eine oder andere Spitze.

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Vor allem seine egoistischen Alleingänge wurden zuletzt thematisiert, was den 31-Jährigen jedoch nicht davon abhielt, es weiter auf eigene Faust zu probieren.

Beim 2:1-Sieg gegen den FC Valencia brachte Ronaldo sogar den ruhigen Toni Kroos auf die Palme, nachdem er zum wiederholten Male den besser postierten Mitspieler übersah.

Negative Meinung als Ronaldos Motivation

Die Kritik, die auf ihn einprasselte, prallt bei Ronaldo jedoch nicht nur ab - der Portugiese nimmt sie sogar als Triebfeder.

"Der Fußball hat mich gelehrt, negative Meinungen als Motivation zu benutzen", erklärt er dem Magazin Coach. "Ich brauche wirklich meine Feinde. Sie haben mir geholfen, meine Ziele zu erreichen!"

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Die laufende Spielzeit ist bislang nicht die von Ronaldo. Mit zwei Toren in sechs Liga-Einsätzen hinkt Reals Ausnahmespieler den Erwartungen meilenweit hinterher.

Ronaldo respektiert Messi

Zudem machte sich "CR7" gegen Valencia sogar bei seinen Mitspielern unbeliebt, als er beim Siegtreffer von Alvaro Morata mit einer missverständlichen Geste für Kopfschütteln sorgte.

Zumindest mit Lionel Messi hat Ronaldo derzeit keine Probleme. "Wir sind zwar keine Freunde, aber wir respektieren uns. Unsere große Rivalität ist nur eine für die Medien."

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