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Toto Wolff ist seit Januar 2013 Motorsportchef bei Mercedes
Toto Wolff ist seit Januar 2013 Motorsportchef bei Mercedes © Getty Images

Beim Aserbaidschan-GP bekamen weder Räikkönen noch Hamilton von der Box Auskunft über Probleme am Auto. Mercedes-Teamchef Wolff sieht die verschärften Regeln kritisch.

In der Formel 1 formiert sich Widerstand gegen die seit Saisonbeginn verschärften Regeln beim Boxenfunk.

Beim Grand Prix in Aserbaidschan (DATENCENTER: Fahrerwertung) hatten sowohl Kimi Räikkönen als auch Lewis Hamilton Probleme mit den neuen Regeln, die besagen, dass die Box bei technischen Fragen der Fahrer nicht antworten darf.

So fluchte etwa Ferrari-Pilot Räikkönen, als er Hilfe zu einem technischen Problem am Auto forderte, Mercedes-Pilot Hamilton war ebenso auf sich alleine gestellt.

Ferrari-Boss Maurizio Arrivabene nimmt die neuen Regularien gleichgültig hin: „Wir hatten heute einige verrückte Situationen. Ich kenne viele Leute, die das gerne mögen, wenn sie uns im Fernsehen zuschauen. Ich beschwere mich nicht über die Regeln", sagte er Bild.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist da anderer Meinung und stellt die Regeln infrage. "Ich denke, wir sollten uns die Regeln nochmal ansehen. Ich will mich nicht beschweren, eher das Gegenteil. Ferrari hat das gleiche Problem wie wir. Jetzt kann man zwei Dinge tun. Die Technik vereinfachen, was aus meiner Sicht nicht in die richtige Richtung geht, oder die Regeln so anpassen, dass man mit den Fahrern bei Problemen besser sprechen kann", sagte er Bild.

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