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Barbara Rittner ist seit 2005 Chefin des Fed-Cup-Teams
Barbara Rittner ist seit 2005 Chefin des Fed-Cup-Teams © Getty Images

Stuttgart - Trotz der Halbfinal-Schlappe von Sotschi verlängert Barbara Rittner ihren Vertrag als Fed-Cup-Teamchefin um mehrere Jahre. DTB-Vize Hordorff schwärmt in höchsten Tönen.

Barbara Rittner bleibt weitere drei Jahre Cheftrainerin des deutschen Fed-Cup-Teams.

Die 41-Jährige und der Deutsche Tennis Bund (DTB) einigten sich am Rande des Stuttgarter WTA-Turniers auf eine Verlängerung des am Jahresende auslaufenden Vertrages bis 2018. "Was Barbara macht, ist fantastisch. Ich kenne keinen auf der Welt, der so eine Aufbauarbeit geleistet hat", sagte DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff am Donnerstag in Stuttgart.

"Der Job macht mir Spaß", sagte Rittner und erklärte, dass sie gerade in Sachen Fed Cup ihre Arbeit als "noch nicht abgeschlossen" betrachte. Der Verband erfüllte der bislang auf Honorarbasis arbeitenden Wahl-Kölnerin auch die Forderung auf eine Festanstellung.

Ex-Profi Rittner hatte das Team 2005 übernommen und im vergangenen Jahr erstmals seit 22 Jahren wieder ins Fed-Cup-Endspiel geführt.

"Nicht dazu da, den Matchball zu verwandeln"

Am vergangenen Wochenende was das DTB-Quartett um Andrea Petkovic, Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Julia Görges im Halbfinale von Sotschi an Gastgeber Russland gescheitert (2:3).

Rittner musste sich danach wegen ihrer riskanten Aufstellung Kritik gefallen lassen. Hordorff konnte das nicht nachvollziehen. "Barbara ist als Teamchefin nicht dazu da, den Matchball zu verwandeln", sagte der Hesse und stellte sich voll hinter Rittner: "Wir sind voll und ganz überzeugt, dass sie die Beste ist. Auch das Ausland würde sie gerne haben."

Rittner bleibt als Bundestrainerin auch weiter hauptverantwortlich für die Nachwuchsförderung des Verbandes im weiblichen Bereich.

Im neuen Vertrag, der in den nächsten ein, zwei Wochen unterschrieben werden soll, steht auch, dass Rittner dem DTB an mehr Tagen als bisher zur Verfügung stehen wird.  

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