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Der Einwurf von Oklahoma Citys Dion Waiters (M.) kurz vor Schluss brachte die Spurs auf die Palme
Der Einwurf von Oklahoma Citys Dion Waiters (M.) kurz vor Schluss brachte die Spurs auf die Palme © DPA Picture-Alliance

Die Oklahoma City Thunder überraschen bei den San Antonio Spurs und erkämpfen sich einen knappen Sieg. Die Spurs hadern mit ihren Chancen und dem Schiedsrichter.

Die Oklahoma City Thunder haben im Westen in der Playoff-Serie gegen die San Antonio Spurs ausgeglichen. Die Thunder siegten in Spiel 2 überraschend mit 98:97 (56:53).

Russell Westbrook (29 Punkte) und Kevin Durant (28) führten OKC auswärts zum Erfolg. Es war überhaupt erst die zweite Heimniederlage der Spurs in dieser Saison (Die NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US).

Spiel 1 hatten die Spurs mit 32 Punkten Vorsprung noch deutlich gewonnen.

Turbulente Schlusssekunden

Dabei ging es in der Endphase richtig rund: Patty Mills verpasste in der Schlusssekunde einen freien Dreier, LaMarcus Aldridge und Kawhi Leonard konnten den Offensiv-Rebound nicht verwerten.

Zuvor hatte Oklahomas Dion Waiters lange gebraucht, um den Ball ins Spiel zu bringen und beim Einwurf seinen Gegenspieler Manu Ginobili mit einem Ellbogenstoß gefoult.

Trainer Gregg Popovich beschwerte sich lautstark beim Referee - ohne Erfolg.

Schiedsrichter gibt Fehler zu

Schiedsrichter Ken Mauer gab anschließend seinen Fehler zu: "Während des Spiels haben wir kein Foul gesehen. Aber in der Wiederholung zeigt sich, dass es ein Offensivfoul war, das wir hätten pfeifen müssen."

Zudem kam es zu einem Übergriff eines Fans, der Oklahomas Steven Adams beim letzten Angriff am Arm festhielt und damit während des Spiels behinderte. Auch diese Aktion blieb ohne Konsequenz.

Die Gastgeber verpassten die Chance zum Sieg. Aldridge erzielte 41 Zähler.

Spiel 3 findet in der Nacht auf Samstag in Oklahoma City statt.

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