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WRESTLING-WWE-GER
Tim Wiese brüllt seine Emotionen heraus nach seinem erfolgreichen Debüt © Getty Images

Auf spektakuläre Art und Weise debütiert Tim Wiese im Wrestling-Ring. Nach dem erfolgreichen Debüt kündigt der Ex-Fußballer weitere Großtaten an.

Tim Wiese hat seinen ersten Kampf als Wrestler mit einer starken Vorstellung gewonnen.

Beim WWE-Event in der Münchner Olympiahalle setzte sich der frühere Fußball-Nationaltorwart gemeinsam mit seinen Partnern Cesaro und Sheamus gegen The Shining Stars Primo und Epico sowie Bo Dallas durch. (Newsblog zum Wiese-Kampf)

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Das bis dato eher ruhige Publikum zeigte sich ob der Vorstellung Wieses begeistert und skandierte den Namen des 117-Kilo-Hünen.

Wiese agiert aggressiv

Wiese, der mit einer Jeans und einem weißen Tanktop mit seinem aufgedruckten Kampfnamen „The Machine“ kämpfte, war in dem etwa acht Minuten langen Kampf etwa zwei Minuten aktiv im Ring und fiel mit viel Aggressivität auf.

Das Tag Team harmonierte trotz der Aussagen im Vorfeld zunächst überraschend gut. Nachdem Primo Wiese unfair vom Ringrand schubste, lag er zunächst benommen am  Boden. Allerdings weckte diese Aktion den Kampfgeist des 34-Jährigen.

Cesaro und Sheamus räumten auf und lieferten Epico „servierfertig“ für Wiese ab.

Dieser betrat den Ring und besiegte den Puerto-Ricaner mit einem krachenden Big Splash.

Einziger Fehler am Ende

Nach dem Kampf zeigte sich der Deutsche spürbar erleichtert und feierte mit seinem Team.

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Als Wiese dabei eine Deutschlandfahne zugesteckt wurde, machte er seinen einzigen Fehler an diesem Abend: Er präsentierte sie den Fans falschherum.

Nach seinem Kampf kündigte Wiese weitere Taten an: "Wenn 'The Machine' gerufen wird, dann gibt es Schläge."

Promis feuern Wiese an

Unterstützt wurde Wiese bei seinem Debüt unter anderem von seinen ehemaligen Bremer Mannschaftskollegen Torsten Frings und Per Mertesacker. Der verletzte Mertesacker revanchierte sich damit bei Wiese für dessen Besuch während seiner Reha-Maßnahmen.

Zu den prominenten Besuchern von "WWE live in München" gehörte unter anderem der österreichische "Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier, der sich nicht nur durch ein altes "WWF"-T-Shirt als Wrestling-Fan outete.  

"Er war immer schon ein willensstarker Typ. Tim ist ein Typ der Extreme, das lebt er aus, und das sollte man respektieren", sagte Mertesacker über seinen ehemaligen Mannschaftskollegen. Frings betonte, dass Wiese "schon immer sehr ehrgeizig war, da konnte ich mir gut vorstellen, dass er es auch durchzieht".

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