St. Pauli beendet Negativserie

von SID
St. Pauli beendet Negativserie

Der FC St. Pauli ringt im Absteigerduell den VfL Wolfsburg nieder und beendet einen Negativlauf von 15 Pflichtspielen ohne Sieg. Für die Wölfe ist es dagegen die erste Saisonpleite.

Der VfL Wolfsburg hat seine erste Zweitliga-Niederlage seit fast 30 Jahren kassiert. Der Topfavorit auf den Aufstieg musste sich im Absteigerduell beim FC St. Pauli mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Für die Hamburger war es am fünften Spieltag der erste Saisonerfolg, sowie saisonübergreifend nach 15 Pflichtspielen ohne Sieg.

Joel Chima Fujita sorgte mit seinem Tor in der 88. Minute für die erste Wolfsburger Niederlage im Unterhaus seit dem 0:4 in Kaiserslautern im März 1997. Der VfL rutschte mit acht Punkten auf den fünften Tabellenplatz ab, Tabellenführer 1. FC Nürnberg (13) und Hertha BSC (12) sind schon ein Stück enteilt.

St. Pauli feiert ersten Sieg seit Februar

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir uns jetzt mal belohnt haben“, erklärte St. Pauli Trainer Marcel Rapp bei Sky. „Die Jungs haben sich belohnt für eine super kämpferische Leistung.“

„Am Ende haben wir einen Fehler zu viel gemacht, und der wurde bitter bestraft. Wir wissen, wo wir stehen und dass wir noch Schritte machen müssen“, sagte Wolfsburgs Abwehrspieler Hauke Wahl.

Bei St. Pauli herrschte derweil Erleichterung über den ersten Sieg seit 196 Tagen. „Endlich haben wir uns belohnt, endlich hat die Rechnerei ein Ende“, betonte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann.

Wolfsburg kassiert erste Saisonpleite

Die Fans am Millerntor sahen eine temporeiche Begegnung, in der lange Zeit nur die Tore fehlten. Ein Lattenkracher des starken Neuzugangs Fabian Reese (6.), der anders als in den vergangenen Wochen diesmal keine Pfiffe zu hören bekam, war die beste Chance in der starken Anfangsphase des VfL. Mehr und mehr kam dann auch St. Pauli zu guten Gelegenheiten.

Auch nach der Pause kam nie Langeweile auf, diesmal erwischten die Kiezkicker den besseren Start und verbuchten durch Connor Metcalfe ebenfalls einen Lattentreffer (60.). Erst danach drehte der VfL, der auf den verletzten Elvis Rexhbecaj und den erkrankten Robert Glatzel verzichten musste, wieder auf. Das letzte Wort hatte aber St. Pauli.