Flammendes Kompany-Plädoyer für Urbig
Kompany sicher: "Urbig wird die Nummer eins!"
Vincent Kompany hält große Stücke auf Torhüter Jonas Urbig. Auf eine kritische Reporterfrage antwortet der Bayern-Coach mit einem flammenden Plädoyer.
Bayern-Coach Vincent Kompany hat bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin (Freitag ab 20.30 Uhr im SPORT1-Liveticker) ein flammendes Plädoyer für Jonas Urbig gehalten. Auf die Nachfrage, ob ein Keeper, der im Verein nur die Nummer zwei sei, denn für die Nationalmannschaft nominiert werden könne, reagierte er deutlich.
„Man muss auch für die Zukunft planen. Wenn einer glaubt, dass er nicht die Nummer eins in Deutschland wird, macht er einen großen Fehler“, kündigte Kompany forsch an. „Der Junge wird irgendwann die Nummer eins sein. Jürgen Klopp wird natürlich entscheiden, wann es so weit ist“, gab er zu verstehen.
Die Nominierung des jungen Keepers war für den Belgier alternativlos. „Es ist eine vernünftige und stabile Entscheidung, die ich genauso getroffen hätte“, verdeutlichte er. Kompany zufolge müsse Urbig aber noch nicht jetzt zwingend die Nummer eins sein. „Wer dann spielt oder nicht, da gibt es null Druck. Jonas hat da auch die richtige Mentalität. Man muss seine eigenen Talente schützen und richtig weiterentwickeln“, führte der Bayern-Coach aus.
Urbig einer von sechs Torhüter für Klopp
Urbig ist einer von sechs Torhütern, die Klopp für die kommende Länderspielphase nominiert hat. Im zweigeteilten Kader wird er gemeinsam mit Finn Dahmen und Noah Atubolu bei den Spielen gegen Serbien (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober) im Kader stehen. Für die Spiele in den Niederlanden (24. September) und gegen Griechenland (27. September) wurden erneut Dahmen, Alexander Nübel und Marc-André ter Stegen ausgewählt. Letzterer fungiert als Klopps Nummer eins.
Beim FC Bayern ist Urbig hinter Manuel Neuer noch die Nummer zwei, soll aber vermehrt Pflichtspieleinsätze erhalten. In der laufenden Saison stand Urbig beim Pokalspiel in Osnabrück und beim Bundesligaspiel in Elversberg zwischen den Pfosten. In der Nationalmannschaft dürfte seine Rolle zunächst ähnlich aussehen.