Freiburg sieht sich wieder als „Jäger“
Die Breisgauer können als amtierender Spitzenreiter erneut nicht gewinnen. Die Rolle des Gejagten sind sie damit wieder los.
Philipp Treu haderte dann doch mit dem verspielten Spitzenplatz des SC Freiburg so kurz vor der anstehenden Länderspielpause. „Natürlich wäre ich auch gerne als Tabellenführer zur Nationalmannschaft gefahren. Dann mit breiter Brust“, sagte der erstmals für das DFB-Team nominierte Rechtsverteidiger: „Aber jetzt sind wir wieder die Jäger. Und das macht uns auch Spaß.“ Durch das 2:2 (1:2) bei Eintracht Frankfurt gaben die Breisgauer wie schon dreimal zuvor nach nur einem Spieltag wieder den Platz an der Sonne ab.
Nach sechs Pflichtspiel-Siegen habe das Team vor der dreiwöchigen Pause „auch die sieben Spiele perfekt machen wollen“, führte Treu aus: „Das ist uns leider nicht gelungen, aber trotzdem wissen wir das auch gut einzuschätzen, dass man hier in Frankfurt mit einem Punkt leben kann.“ Nach den Gegentreffern von Younes Ebnoutalib (10.) und Jonathan Burkardt (36.) retteten Derry Scherhant (34.) und Yuito Suzuki (48.) zumindest einen Zähler.
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„Wenn man auf die Tabelle schaut, kann man sich nicht wirklich beschweren mit zehn Punkten nach vier Spielen“, sagte Scherhant: „Aber es gab schon ein, zwei, drei Chancen, wo ein bisschen mehr drin war für uns.“ Die Leistung an sich habe am Samstag „aufgebaut auf den letzten Wochen“, lobte Trainer Julian Schuster: „Wir hätten gerne mehr mitnegnommen. Aber wenn du nicht das Tor machst, dann nimmst du eben einen Punkt mit. In solchen Situationen haben wir letzte Saison oft noch eins kassiert dann.“