„Meilenstein“ für Vierschanzentournee: Neuerung bei Bergisel
Die Bergisel-Schanze wird für die Frauen-Vierschanzentournee gepimpt. Davon profitieren auch die Männer.
Der Bergisel schließt seine wichtigste infrastrukturelle Lücke: Sieben bis zu 31 Meter hohe Flutlichtmasten sind per Hubschrauber an die Innsbrucker Schanze gebracht worden. Die Anlage mit 120 Scheinwerfern soll beim Auftakt der Vierschanzentournee im Januar erstmals eingesetzt werden. Am 2. Januar ist der erste Frauenwettkampf unter Flutlicht geplant, einen Tag später folgt der Männerwettbewerb am Abend.
Für Mario Stecher ist der Bau ein entscheidender Schritt für die Traditionsveranstaltung. „Ohne diese Investition wäre der Frauenbewerb zeitlich nicht in das Tourneeprogramm integrierbar gewesen. Mit der neuen Flutlichtanlage schließen wir die letzte Lücke – das ist ein Meilenstein für den Bergisel und die Vierschanzentournee“, sagte der ÖSV-Sportdirektor.
Die Kosten waren ursprünglich mit 4,8 Millionen Euro veranschlagt, Bund und Land Tirol tragen jeweils ein Drittel; Stadt Innsbruck und Ski Austria teilen sich das verbleibende Drittel.
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