„Auf einem tollen Niveau“: Ter Stegen lobt seine Konkurrenten
Beim Torwart der Zukunft fällt ter Stegen ein Name ein
Marc-André ter Stegen spricht in höchsten Tönen von seinen Konkurrenten im DFB-Team. Der 34-Jährige setzt sich nach seiner langen Verletzungspause dennoch nicht unter Druck.
Rückkehrer Marc-André ter Stegen sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf der Torhüterposition für lange Zeit „gut aufgestellt“. Die Torhüter seien „alle auf einem tollen Niveau. Wir wollen es dem Trainer in der Zukunft so schwer wie möglich machen.“
Nach zahlreichen Verletzungen hat sich ter Stegen zurückgekämpft, der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat den 34-Jährigen „für den Moment“ zur Nummer eins erklärt. „Ich freue mich extrem auf den Abend. Das sind und waren immer tolle Spiele“, sagte ter Stegen mit Blick auf den Nations-League-Auftakt am Abend (20.45 Uhr im LIVETICKER) gegen die Niederlande in seiner sportlichen Heimat Amsterdam.
DFB-Team: Ter Stegen traut Urbig viel zu
Klopp hat für seinen Start neben ter Stegen auch Finn Dahmen (FC Augsburg), Alexander Nübel (Besiktas Istanbul), Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt) und Jonas Urbig (Bayern München) nominiert. Besonders dem 23-jährigen Urbig traut ter Stegen viel zu, dieser könne beim FC Bayern schließlich von Manuel Neuer lernen. „Da hat er noch nicht den ganz großen Druck“, sagte ter Stegen.
Er selbst will sich nicht unter Druck setzen. „Ich brauchte Spiele, um reinzukommen. Wahrscheinlich ist noch nicht alles perfekt. Aber ich bin auf einem sehr guten Niveau gerade. Es gibt natürlich Dinge, die ich verbessern muss“, sagte ter Stegen, der nicht zu sehr in die Zukunft blicken will: „Wenn du so eine Leidenszeit hinter dir hast, schaust du kurzfristiger auf die Geschehnisse. Ich will in den nächsten Wochen und Monaten Leistung zeigen.“