Rummenigge bestätigt brisanten SPORT1-Bericht

von SPORT1
Warum Rummenigge nicht für Eberl stimmte
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Warum Rummenigge nicht für Eberl stimmte

Karl-Heinz Rummenigge hat sich bei der Abstimmung über die Verlängerung mit Sportvorstand Max Eberl enthalten. Der Bayern-Aufsichtsrat erklärt nun seine Entscheidung.

Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge hat nach eigenen Angaben nicht für die Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl gestimmt. Damit bestätigte er einen exklusiven SPORT1-Bericht, dass der 71-Jährige nicht für eine Verlängerung von Eberl gestimmt hatte.

„Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich bei der Verlängerung mit Max mit ‚Nein‘ stimmen soll. Erst im Verlauf der Sitzung habe ich mich entschieden, mich zu enthalten“, sagte Rummenigge im Gespräch mit der Abendzeitung: „Dazu stehe ich.“ Für ihn sei „wichtig“ gewesen, „dass ich meine Entscheidung unabhängig treffe und mich nicht durch eine vorherige Empfehlung präjudizieren lasse.“

Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Max Eberl
Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Max EberlKarl-Heinz Rummenigge (l.) und Max Eberl© picture-alliance/SID/Peter Schatz

Hoeneß: „Das hat uns nicht gefallen“

Bayern München hatte Ende August die Verträge von Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bis 2029 verlängert. Rummenigge betonte zudem, ihm hätten einige Dinge im Vorfeld der Abstimmung nicht gefallen. Dies habe er intern kommuniziert.

Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte vor wenigen Wochen zugegeben, dass ihm bestimmte Aspekte von Eberls Arbeit nicht immer gefallen haben. „Ich finde, dass sich Max im vergangenen halben Jahr innerhalb des Vereins mehr geöffnet hat. Wir alle – Karl-Heinz und ich, natürlich auch Herbert Hainer – sind von ihm viel besser über alles informiert worden, als das vorher der Fall war“, hatte Hoeneß am Rande der Veranstaltung „80 Jahre FC Bayern Basketball – never done“ auf SPORT1-Frage gesagt.

„Er hat vorher ein bisschen, na ja, so ein Eigenbrötlerdasein geführt. Das hat uns nicht gefallen. Das hat er aber grundlegend geändert“, führte Hoeneß aus.

Eberl sieht das Thema gelassen

Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin wurde Sportvorstand Eberl bei Sky auf den brisanten SPORT1-Bericht angesprochen, woraufhin er antwortete: „Ehrlicherweise habe ich immer gesagt, weil meine Vertragsverlängerung war ja ein großes Thema … Ich habe zwar gehofft, dass es jetzt vorbei ist, mit der Unterschrift, aber mein Thema war immer so: Ich wollte meinen Job machen, ich will meine Arbeit machen, dann wird der Aufsichtsrat eine Entscheidung fällen.“

Er kommentierte weiter: „Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung gefällt. Ich habe keine Ahnung, wer wie abgestimmt hat. Aber ich glaube, Bayern München und der Aufsichtsrat haben sich sehr viele Gedanken gemacht mit der Verlängerung.“

DEINE MEINUNG

Der Sportvorstand sieht das Thema demonstrativ gelassen. „Dementsprechend werde ich meine Arbeit jetzt bis 2029 bestmöglich fortsetzen und weiter versuchen, so erfolgreich zu sein, wie es die letzten zwei Jahre auch war“, betonte Eberl.

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—– Mit Sport-Informations-Dienst (SID)