„Nicht einfach“: Ferrari-Boss Vasseur reagiert auf Horner-Gerüchte

Russell gewinnt knapp vor Verstappen
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Christian Horner spricht über eine mögliche Formel-1-Rückkehr und nennt in diesem Zusammenhang Ferrari. Teamchef Fred Vasseur wird auf die Aussagen des Briten angesprochen und reagiert nicht sehr erfreut.

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat auf die jüngsten Aussagen von Christian Horner, der Gerüchte über einen möglichen Wechsel zur Scuderia befeuerte, reagiert.

„Christian Horner ist schon länger auf Arbeitssuche“, erklärte Vasseur nach dem Großen Preis von Aserbaidschan bei Sky. „Letzten Endes sind die Dinge so, wie sie sind. Es ist nicht einfach, in dieser Atmosphäre zu arbeiten und 25 Mal am Tag die gleichen Fragen beantworten zu müssen – für mich und für jeden im Team.“

Frederic Vasseur wurde mit Christian Horners Aussagen konfrontiert
Frederic Vasseur wurde mit Christian Horners Aussagen konfrontiertFrederic Vasseur wurde mit Christian Horners Aussagen konfrontiert© IMAGO/NurPhoto

Der Franzose machte klar, dass er von den Spekulationen nicht viel hält. „Das nimmt natürlich ein wenig die Ruhe und geht natürlich an die Substanz“, betonte Vasseur.

Formel 1: Horner-Comeback bei Ferrari?

Der ehemalige Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte kürzlich in einem Interview mit der Times durchblicken lassen, dass er für Ferrari in die Formel 1 zurückkehren würde.

„In dieser Phase meines Lebens gibt es nur ein Team, bei dem ich akzeptieren würde, nicht als Mitbesitzer beteiligt zu sein“, erklärte der Brite. „Ob ich Ferrari in Betracht ziehen würde? Ich meine, Ferrari ist die größte Marke in der Formel 1. Das ist der Traum. Und man könnte sagen, es ist der schlafende Riese der Formel 1.“

Ferrari hatte in Baku zu kämpfen, Charles Leclerc schaffte es auf Rang vier, Lewis Hamilton überquerte die Ziellinie als Sechster.

„Am Chassis kann man ein Upgrade machen und die Pace wiederfinden. Beim Motor ist das wesentlich langwieriger und schwieriger“, analysierte Vasseur die aktuelle Situation. „Nächstes Jahr haben wir sicherlich ein besseres Paket, aber wir müssen jetzt bis zum Ende der Saison überleben mit dem, was wir haben.“