Infantino stellt UEFA und Co. mehr Geld in Aussicht

von SID
Bei dieser Frage ergreift Infantino die Flucht
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Bei dieser Frage ergreift Infantino die Flucht

Der angeschlagene FIFA-Präsident geht auf die Mitgliedsverbände zu und nimmt seinen Kritikern weitere Angriffsfläche.

FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt seinen Kritikern weitere Angriffsfläche und hat seine Bereitschaft für Reformen beim Fußball-Weltverband untermauert. In einem Brief an alle sechs Präsidenten der Kontinentalverbände, der dem Portal The Athletic vorliegt, signalisiert Infantino die Bereitschaft, weitere Gelder an die Mitgliedsverbände aus den Reserven der FIFA auszuschütten.

Der FIFA-Präsident reagierte damit auf entsprechende Forderungen des UEFA-Präsidenten Aleksander Ceferin, Victor Montagliani (CONCACAF) und Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa, dem Präsidenten des Asiatischen Fußballverbandes (AFC). Die Forderungen würden bei der Sitzung des FIFA-Councils am 15. Oktober geprüft werden.

Infantino zeigt sich bereit für Reformen

„Ich möchte der Höhe des Betrags nicht vorgreifen“, schrieb Infantino: „Ich werde das höchstmögliche Maß an zusätzlicher Finanzierung unterstützen, das sich verantwortungsvoll im Rahmen der ordnungsgemäßen Governance-Prozesse der FIFA umsetzen lässt – unter fairer Anwendung sowie gestützt auf transparente und überprüfbare Regelungen.“

Am vergangenen Montag hatte sich Infantino per Brief an die 211 Mitgliedsverbände gewandt und ebenfalls Reformbereitschaft signalisiert. Der seit Wochen in der Kritik stehende Schweizer geht somit weiter in die Offensive. Er strebt bei der Neuwahl im März 2027 eine weitere Amtszeit an. Neben anderen fordert vor allem die UEFA den Rückzug Infantinos.