Kein Cristiano Ronaldo? Überhaupt kein Problem!

Diese Aussagen lösten den Ronaldo-Knall aus
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Diese Aussagen lösten den Ronaldo-Knall aus

Portugal feiert in der Fremde - und vor alle ohne Cristiano Ronaldo. Spieler und Trainer sprechen von einer Bestleistung.

Die portugiesische Nationalmannschaft hat in Spiel eins nach Cristiano Ronaldo einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Gegen Dänemark setzte sich das Team von Trainer Jorge Jesus am dritten Spieltag der Nations League mit 4:2 durch.

Der Coach, der Megastar Ronaldo offenbar so sehr verärgert hatte, das dieser das Team unaufgefordert verließ, wurde bei dem Auswärtsspiel von den mitgereisten Portugal-Fans zwar vereinzelt mit Pfiffen bedacht, von anderen Teilen der Anhängerschaft aber auch gefeiert.

Vitinha freut sich über ein starkes Spiel
Vitinha freut sich über ein starkes SpielVitinha freut sich über ein starkes Spiel© IMAGO/Ball Raw Images

Der Trainer wie auch die Spieler wollten nach der Partie kaum auf Ronaldos Abgang eingehen, betonten aber immer wieder den Zusammenhalt und freuten sich über ein starkes Spiel.

Ohne Ronaldo: Vitinha freut sich über Bestleistung

„Es war unsere bisher beste Leistung“, sagte zum Beispiel Mittelfeldspieler Vitinha. Es sei ein „hervorragendes Spiel“ gewesen, „daran gibt es nichts zu rütteln“.

Die Reaktion auf das Ronaldo-Beben? Ebenfalls „hervorragend“. Nein, sogar „bestmöglich“. Das Team habe versucht, sich auf das Spiel zu konzentrieren, „und das haben wir auch getan“. Natürlich habe man die Vorfälle wahrgenommen, „wir haben ja soziale Medien“. Apropos: Medienberichten zufolge verlor der portugiesische Verband rund eine Million Follower nach Ronaldos Exodus.

Aber es sprang eben trotzdem ein gutes Spiel heraus. „Die Wahrheit ist, dass wir defensiv schon immer stark und fähig waren, und ich denke, heute haben wir auch offensiv einen Schritt nach vorn gemacht“, sagte Vitinha noch. Und auch ein Lob für den Coach durfte nicht fehlen: „Die Arbeit des Trainers zeigt Früchte, es ist sehr klar.“

DEINE MEINUNG

Der gelobte Trainer wiederum schwärmte vor allem vom Offensivbereich, der über Jahrzehnte hinweg das Hoheitsgebiet von Ronaldo war: „Die Mannschaft steht geschlossen hinter dem, was sie tut. Für mich war das bisher das beste Spiel, was aber normal ist, da wir bereits mehr Zeit zum Trainieren hatten. Ich konnte am Positionsangriff arbeiten.“

Ronaldo-Trainer bereut nichts

Das Tor von Goncalo Ramos sei „ein großartiges Beispiel für einen Positionsangriff, ebenso wie das von Félix. Jeder weiß, dass wir in den fünf entscheidenden Momenten des Spiels besser sein müssen. Es war ein großartiger Sieg, und wir haben tolle Tore geschossen.“

Reue zeigte er mit Blick auf die Aussagen, die Ronaldos Entscheidung vermutlich hervorgerufen hatten, nicht: „Nein, Null. Es gibt zwar Spieler mit einem bestimmten Status, aber die Regeln gelten für alle gleichermaßen. Das war schon immer meine Einstellung während meiner gesamten Karriere, und daran werde ich auch weiterhin festhalten.“

Ronaldo war beim zweiten Länderspiel der Saison nicht zum Einsatz gekommen. Rund 30 Minuten lang musste er sich vergeblich aufwärmen. Wohl während einer Pressekonferenz seines Trainers hatte er sich dann für einen eigenmächtigen Abschied entschlossen. Die Gründe wolle er noch öffentlich machen, sagte er in einem kurzen Statement.

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