Kommt es wieder zum Eklat? Irland vs. Israel im TV, Stream und Ticker
Eklat vor Israel-Spiel: Irland bricht PK ab
Irland trifft in der Nations League erneut auf Israel. Die Partie birgt Brisanz. So können Sie das Spiel im TV, Stream und Ticker verfolgen.
Es ist ein Fußballspiel – und doch geht es längst um weit mehr als Fußball. Wenn Irland und Israel am Sonntagabend in Serbien aufeinandertreffen, ist die sportliche Ausgangslage klar. Irland liegt mit vier Punkten in Gruppe B3 auf Tabellenplatz drei, Israel hat durch ein Remis gegen Kosovo einen Punkt auf dem Zähler.
Die Vorgeschichte rund um das Duell zwischen Irland und Israel dagegen ist hochbrisant. Nach dem Eklat beim Hinspiel und einer abgebrochenen Pressekonferenz ist die Aufmerksamkeit vor dem Rückspiel erneut enorm.
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Duell findet in Serbien statt
Sportlich hat Irland vor dem Rückspiel die deutlich bessere Ausgangslage. Beim ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag setzte sich die Mannschaft von Trainer Heimir HallgrÃmsson im ungarischen Debrecen mit 3:0 durch. Troy Parrott, Adam Idah und Jack Moylan sorgten bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung.
Irland kann sich mit einem weiteren Erfolg im oberen Bereich der Gruppe festsetzen, während Israel dringend Punkte benötigt, um den Anschluss nicht zu verlieren. Anpfiff ist am Sonntag um 20.45 Uhr in der TSC Arena in Backa Topola.
Dass das Duell überhaupt in Serbien stattfindet, ist Teil der außergewöhnlichen Vorgeschichte. Der irische Fußballverband hatte bereits im Juni entschieden, das eigentlich als Heimspiel angesetzte Duell nach Backa Topola zu verlegen. Als Grund wurden „operative Herausforderungen“ genannt, die eine Austragung in Irland erschweren würden. Die UEFA genehmigte den neutralen Austragungsort. Gespielt wird hinter verschlossenen Türen.
Die Partie vor einer Woche hatte bereits lange vor dem Anpfiff für Schlagzeilen gesorgt. In Irland gab es erheblichen öffentlichen Druck gegen die Austragung der Spiele gegen Israel. Hintergrund ist der Krieg im Gazastreifen und die irische Kritik am Vorgehen Israels.
Eklat im Hinspiel
Auch innerhalb der irischen Mannschaft war die Teilnahme an den Partien diskutiert worden. Die Spieler stimmten schließlich mit deutlicher Mehrheit dafür, die Begegnungen auszutragen. Torhüter Gavin Bazunu verließ anschließend allerdings den Kader. Er begründete seine Entscheidung mit seiner persönlichen Überzeugung, dass die Teilnahme angesichts des Konflikts falsch sei, betonte zugleich aber, dass sich seine Haltung nicht gegen israelische Menschen oder die jüdische Gemeinschaft richte.
Vor dem Hinspiel setzte die irische Mannschaft zudem ein deutlich sichtbares Zeichen: Die Spieler trugen schwarze Armbinden, senkten während der israelischen Hymne den Kopf und verzichteten vor dem Anpfiff auf den üblichen Handschlag mit den israelischen Spielern. Auf dem Platz behielt Irland anschließend mit 3:0 die Oberhand.
Irland bricht PK ab
Auch am Samstag kam es zu einem Eklat: Der irische Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson hatte für Fragen bereitgestanden, bis Journalisten aus Israel seine Einschätzung zum mutmaßlichen Anschlag am Mittwoch auf eine Flydubai-Maschine mit 174 Passagieren an Bord forderten.
„Was sagen Sie zu den Menschen, die Sie unterstützen? Ihre Ideologie basiert auf Mord“, sagte ein Journalist und ergänzte: „Allein diese Woche hat einer von ihnen versucht, 170 israelische Passagiere zu töten, darunter 27 unschuldige Kinder und Tausende weitere.“ Fragen dieser Art würden nicht angenommen werden, antwortete der irische Pressesprecher.
Daraufhin wandte sich ein anderer Journalist an den irischen Trainer: „Ihre Spieler nennen unsere Spieler während des Spiels Affen…“, sagte er, wurde dann jedoch von einem Funktionär unterbrochen, der wiederholt darauf bestand: „Das ist völlig unwahr.“ Gleichzeitig wurde dem Reporter das Mikrofon weggenommen. „Fassen Sie mich nicht an“, rief er, woraufhin die irische Delegation die Pressekonferenz abrupt beendete.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.