Toni Nadal gibt Sinner einen Rat
Besiegelt diese Verkündung Zverevs Krönung?
Toni Nadal rät Jannik Sinner nach dessen Knieverletzung zu Geduld und verweist auf Rafael Nadals starkes Comeback.
Jannik Sinner hat seine Saison wegen einer Knieentzündung vorzeitig beendet und wird auch die ATP Finals in Turin verpassen. Toni Nadal rät dem Weltranglistenersten nun dazu, bei der Rückkehr keine Risiken einzugehen. Der langjährige Trainer seines Neffen Rafael Nadal kennt die psychische Belastung langer Zwangspausen aus eigener Erfahrung.
„Die Ungewissheit ist das Schwierigste, weil du nicht weißt, ob du wieder vollständig fit wirst und ob alles wieder so funktioniert wie zuvor“, sagte Toni Nadal der Gazzetta dello Sport. Ein verfrühter Wiedereinstieg sei bei Sinner aber nicht zu erwarten: „Alle Topspieler wissen, dass man vollständig genesen sein muss, damit die Rückkehr richtig gelingt.“
Der Italiener müsse körperlich bereit sein – und auch den Kopf freibekommen, fügte der 65-Jährige hinzu: „Wenn du beim Spielen ständig an das Knie denkst, wird es schwieriger.“
Sinner sollte sich Nadals Comeback als Vorbild nehmen
Als Referenz nannte Nadal eine lange Verletzungspause seines Neffen. Rafael Nadal hatte nach Knieproblemen zunächst mehrere geplante Comebacks absagen müssen, kämpfte sich danach aber zurück an die Spitze.
„Zuerst ist man zwangsläufig negativ eingestellt, weil man weiß, wie schwer es ist, nicht im Wettkampf zu stehen. Man sieht die Konkurrenten gut spielen, wünscht sich, man wäre dabei, aber stattdessen ist man es nicht. Doch mit der richtigen Einstellung überwindet man alles“, sagte Toni Nadal.
Generell sei allen Spitzenspielern bewusst, dass man für ein richtiges Comeback vollständig genesen sein muss“, führte Toni Nadal weiter aus und mahnte mit Blick auf den 25-jährigen Sinner zu Geduld: „Er ist noch ein sehr junger Tennisspieler. Er hat noch viele Jahre in seiner Karriere vor sich und sollte erst zurückkehren, wenn er vollständig genesen ist.“
Sinner dürfe sich während seiner Reha nicht zu sehr mit Carlos Alcaraz, Alexander Zverev und den weiteren Rivalen beschäftigen, betonte Nadal. Entscheidend sei vielmehr, den eigenen Rhythmus im Training wiederzufinden. Zverev könnte Sinner von der Spitze der Weltrangliste verdrängen.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.