„Nichts ist fertig“: Massive Kritik an Ski-Austragungsort
Alpin-Renndirektor Peter Gerdol bemängelt massive Rückstände in Narvik. Der geplante Frauen-Weltcup steht weiter unter Vorbehalt.
Der geplante Frauen-Weltcup in Narvik im März steht auf der Kippe. Bei einer Inspektion der FIS bemängelte deren Alpin-Renndirektor Peter Gerdol den Bauzustand der Anlage, die als zentraler Baustein für die WM 2029 dienen soll. Noch immer sind Piste, Beschneiung, Liftanlagen und Sicherheitsinstallationen nicht fertiggestellt.
„Sie müssen an allem arbeiten: Piste, Beschneiung, Lift, Sicherheitsinstallationen – also an allem. Nichts ist fertig, alles ist noch im Gange“, sagte Gerdol nach seinem ersten Besuch der neuen WM-Anlage. Eine Bestätigung des Rennens komme ohne fertige Strecke nicht infrage: „Man kann keine Fußballspiele austragen, wenn man keinen Platz hat.“
Ski-Weltcup in diesem Winter weiter mit Vorbehalt
Der Frauen-Weltcup ist für März vorgesehen, im FIS-Kalender aber weiterhin als „TBC“ – also noch zu bestätigen – vermerkt. Geplant sind Abfahrt und Super-G, zuvor sollen zwei Abfahrtstrainings stattfinden.
Die FIS verweist selbst darauf, dass die Infrastrukturarbeiten in Narvik noch laufen und Ausweichoptionen geprüft werden.
Für die Organisatoren ist der Zeitdruck damit enorm. Damit die Piste rechtzeitig präpariert werden kann, soll die Schneeproduktion bereits Anfang Dezember anlaufen.
Knut-Eirik Dybdal, Chef der Alpin-WM in Narvik, sieht trotz der klaren FIS-Kritik keinen Grund zur Unruhe. Man liege mit dem eigenen Zeitplan „ziemlich gut“ im Soll, kündigte er an.
Weltcup als wichtiger Härtetest – aber WM hat Prio
Der Weltcup in Narvik soll Anlage, Personal und Abläufe vor der WM 2029 testen. Dybdal stellte jedoch klar, dass die WM und die Generalprobe im Vorjahr Vorrang hätten.
Der norwegische Skiverband wartet nun den Bericht der FIS-Inspektion ab.
Fest steht: Der Baufortschritt im Narvikfjellet entscheidet darüber, ob der Weltcup stattfinden kann – und ob die neue Anlage den dringend benötigten Belastungstest erhält.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.