„Absolute Katastrophe“: Chaos in Norwegen
Andreas Fjorden Ree, Harald Östberg Amundsen und Emil Iversen kritisieren die neue Kriterien für Norwegens Weltcup-Auswahl scharf.
Die neuen Auswahlregeln für Norwegens Weltcup-Team sorgen im Langlauf für heftigen Streit. Vor dem Auftakt in Ruka sollen die Kaderathleten nicht mehr grundsätzlich bevorzugt werden, stattdessen sollen aktuelle Leistungen und frühere Resultate in eine Ermessensentscheidung einfließen.
Hakon Solvik, der neue Vorsitzende des Langlaufkomitees, reagierte auf die Kritik und kündigte bei VG ein kurzfristiges Treffen mit den Athleten an: „Das müssen wir ernst nehmen. Jetzt werden wir uns zeitnah mit den Athleten treffen, ihre Sicht anhören und für einen guten und sachlichen Dialog darüber sorgen, wie die Kriterien zu verstehen und anzuwenden sind.“
Norwegen-Langläufer schimpft: „Katastrophe“
Andreas Fjorden Ree sieht seine Vorbereitung massiv gestört. „Die Nachricht kommt spät, wenn ich den ganzen Herbst darauf ausgerichtet habe, für das Ruka-Wochenende (Auftakt-Weltcup am 27. November, Anm. d. Red.) in Form zu sein und nicht für das Wochenende in Beitostolen (Nationaler Langlauf-Saisonauftakt). Das ist für mich eine absolute Katastrophe“, sagte der norwegische Langläufer.
Solvik hatte zuvor betont, dass niemand vorab für den Weltcup-Auftakt nominiert sei. Wer in Beitostolen ein Topresultat liefere, könne sich laut dem Funktionär auch ohne Platz im Nationalteam für Ruka empfehlen.
Rees Teamkollege Harald Östberg Amundsen hält die Vorgaben dagegen für noch unklarer als zuvor. „Wenn ich ehrlich bin, tragen die neuen Richtlinien zu noch weniger klaren Kriterien bei“, sagte Amundsen.
Emil Iversen ärgerte vor allem der Informationsweg: „Es ist speziell, solche Dinge in den Medien zu lesen und dass sie nicht mit uns sprechen. Das ist sehr seltsam.“ Ree, Amundsen und Iversen gehören zum norwegischen Männer-Elitekader, dessen Weltcup-Aufgebot bislang regelmäßig auch durch die Resultate bei der nationalen Saisoneröffnung geprägt wurde.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.