Bayern-Krise: „Irgendwie rauskommen“
Die Münchner Basketballer können in der Königsklasse einfach nicht zuhause gewinnen. Nun sind sie viermal auswärts gefragt.
Die dritte Pleite in Folge, alle Heimspiele verloren und jetzt eine knallharte Auswärtsserie: Die Krise der Basketballer von Bayern München in der EuroLeague setzt sich fort. Trainer Anton Gavel muss in der schwierigen Situation nun die richtigen Antworten finden, damit der Playoff-Traum nicht schon früh in der Saison in weite Ferne rückt.
„Wir müssen jetzt irgendwie aus dieser Situation rauskommen, wir werden weiter daran arbeiten, dass wir besser werden“, sagte Gavel nach dem 84:88 (41:42) gegen den FC Barcelona bei MagentaSport.
Nur zwei Siege gab es aus den bisherigen acht Partien, jedes der vier Spiele im heimischen SAP Garden ging verloren. Da war auch die verbesserte Leistung gegen Barca nur ein schwacher Trost.
Bei Bayern „überwiegt klar das Negative“
„Gerade jetzt, direkt nach dem Spiel, kann man die Niederlage nicht schönreden. Das ist die nächste Niederlage, die wir zuhause kassieren müssen. Jetzt überwiegt klar das Negative“, so Gavel. Weiter geht es in der Königsklasse nun mit vier Auswärtsspielen. Am Donnerstag (20.00 Uhr/MagentaSport) reisen die Bayern zu Roter Stern Belgrad, danach warten ASVEL Lyon Villeurbanne, Valencia Basket und Zalgiris Kaunas.
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Die Bayern, so Gavel, müssen ein Spiel finden, in dem sie den Negativkreislauf brechen „und hoffentlich nach oben weiterschauen können“. In der Bundesliga läuft es derweil sehr gut: Mit fünf Erfolgen aus fünf Spielen sind die Münchner Tabellenführer. Dort treten Gavel und Co. am Sonntag (15.00 Uhr) bei den Rostock Seawolves an.