Pokal-Märchen endet vorzeitig

von SID
Er schaffte das Pokal-Wunder - doch nun ist alles vorbei
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Er schaffte das Pokal-Wunder - doch nun ist alles vorbei

Beim Viertligisten SSV Jeddeloh II betreibt Hertha BSC lange Chancenwucher, bis der Kapitän den erlösenden Treffer besorgt.

Die Überflieger von Hertha BSC sind mit viel Geduld ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. In der zweiten Runde dominierte der Zweitliga-Tabellenführer beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II zwar nach Belieben, den krassen Außenseiter knackten die Berliner beim 2:0 (0:0) aber erst nach fast einer Stunde.

Zweitliga-Topscorer Josip Brekalo (56.) erlöste die Hertha im Oldenburger Marschwegstadion, in das der Viertligist nach der Überraschung in der ersten Runde gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim (5:2) erneut auswich. Julian Eitschberger (63.) legte für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl, die ihren zehnten Sieg im elften Pflichtspiel feierte, nach.

Niklas von Aschwege fliegt aus dem Pokal
Niklas von Aschwege fliegt aus dem PokalNiklas von Aschwege fliegt aus dem Pokal© IMAGO/Eibner

Jeddeloh II, das sich trotz des Pokalerfolgs nach einem Fehlstart in der Regionalliga Nord von Trainer Kristian Arambasic getrennt hatte, hielt mit großem Kampf dagegen, kam den spielstarken Hauptstädtern aber oft nicht hinterher. Die Hertha betrieb in der ersten Halbzeit großen Chancenwucher, scheiterte zweimal am Pfosten.

Kurz nach der Pause hatte dann der Underdog die große Chance auf die Führung: Moritz Brinkmann schob den Ball aus fünf Metern aber vorbei (49.). Wenige Minuten später brach Kapitän Brekalo den Bann, Eitschberger besorgte die Vorentscheidung. Auf dem Weg zum vierten Einzug ins Achtelfinale in Folge ließen die Berliner nichts mehr anbrennen.

Jeddeloh II hatte sich in der ersten Runde sensationell gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim durchgesetzt.

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