Oliver Glasner warnt eigene Spieler vor seinem Rauswurf
Oliver Glasner richtet eindringliche Worte an sein eigenes Team. Nach der nächsten Niederlage warnt er vor seinem eigenen Rauswurf.
Oliver Glasner hat sich seine Spieler bei Nottingham Forest mit einer außergewöhnlichen Ansage zur Brust genommen – und sie vor dem nächsten Trainerwechsel gewarnt.
Das Team des Österreichers liegt nach neun Spielen auf dem vorletzten Rang der Premier League, am Samstag hatte es ein 0:2 gegen Brentford gesetzt. Glasner schimpfte auf der Pressekonferenz: „Der Weg ist klar. Ich werde (den Spielern, Anm.) sagen, was wir tun wollen, was wir tun müssen, und wenn die Spieler mitziehen, glaube ich, dass wir die Wende schaffen können; wenn nicht, wird der sechste Trainer kommen.“
Glasner spielte darauf an, dass sein aktueller Verein seit Ende 2025 wiederholt den Trainer ausgetauscht hat. Er ist bereits der fünfte Coach in gut einem Jahr.
Glasner: Ich könnte in zwei Wochen woanders anfangen
„Für mich gibt es keine Konsequenzen. Ich denke, das sieht man“, führte Glasner aus: „Ich gehe nach Hause und frühstücke mit meiner Familie. Das ist nicht die schlimmste Situation. Niemand muss Mitleid mit Oliver Glasner oder mit dem Trainer haben.“
Wenn er wolle, „könnte ich in zwei Wochen woanders anfangen. Das werde ich nicht tun.“
Glasner weiter: „Aber, wissen Sie, die Spieler, der Stab – sie bleiben in derselben Situation. Und es ist dieselbe – entschuldigt den Ausdruck – beschissene Situation, in der sich der Verein letztes Jahr befand.“
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Man müsse den Verein also von Grund auf neu aufbauen: „Das ist mir klar. Und genau das werde ich tun. Und zwar ohne jegliche Kompromisse. Null. Null. Und wenn das nicht funktioniert, werden sie es mir mitteilen.“ Gemeint war sein eigener Rauswurf.