Kein Nick Woltemade: Jürgen Klopp erklärt Verzicht auf DFB-Stürmer
Diese Worte hat der Bundestrainer für ein DFB-Sorgenkind
Jürgen Klopp verzichtet im DFB-Kader auf Nick Woltemade. Dem von Newcastle United an Juventus Turin verliehene Stürmer fehlt aktuell eine wichtige Qualität.
Nick Woltemade fehlt im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die abschließenden Gruppenspiele der Nations League. Bundestrainer Jürgen Klopp verzichtet für die Partie in Serbien und das Heimspiel gegen die Niederlande auf den von Newcastle United an Juventus Turin verliehenen Stürmer.
Stattdessen nominierte er Niclas Füllkrug von Werder Bremen, Kai Havertz vom FC Arsenal und Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt für den Angriff.
Woltemade habe in Turin keine leichte Zeit, erklärte Klopp: „Juve ist ein ganz schlauer Wechsel, aber auch da läuft es nicht rund. Und das liegt natürlich nicht an Nick, nicht mal im Ansatz. Sondern es liegt daran, wie die Mannschaft generell performt.“
Klopp erklärt: Das fehlt Woltemade aktuell
Klopp sieht den deutschen Stürmer extrem gefordert: „Es ist schon wieder so eine Situation, wo du die Kohlen täglich aus dem Feuer holen sollst.“
Was den Ausschlag gegeben habe? „Die absolute Torgefahr geht im ab“, erklärte Klopp – auch wenn in anderen Bereichen wie Spielentwicklung und Spielfortsetzung „alles da“ sei. „Deshalb ist keine Tür zu. Das war eine echt schwierige Entscheidung. Manchmal schlägt Form alles andere, und deshalb haben wir uns für die Jungs entschieden, die dabei sind.“
Für Woltemade ist es nach einer schwierigen Phase in Newcastle und einem durchwachsenen Start bei Juve ein weiterer Rückschlag. Beim Sieg gegen Serbien im Oktober war der 24-Jährige vor allem wegen einer vergebenen Großchance in den Fokus geraten.
Den nicht nominierten Spielern machte der Bundestrainer dennoch Hoffnung: „Wir wären verrückt, wenn wir Spielern, die nicht dabei sind, die Tür verschließen würden. Wir treffen Entscheidungen auf höchstem Niveau – auch wenn das nicht jeder so sieht“, sagte Klopp. „Wir müssen daran arbeiten, wieder als Spitzenmannschaft wahrgenommen zu werden. Wir haben viel Talent und Potenzial. Und jetzt arbeiten wir daran, das sichtbar zu machen.“
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