Jürgen Klopp erklärte seine Mohya-Überraschung
Mit diesem DFB-Neuling überrascht Klopp alle
Wael Mohya ist zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Bundestrainer Jürgen Klopp erklärt die Berufung und verweist darauf, was ihm dabei wichtig ist.
Jürgen Klopp hat mit der Nominierung von Wael Mohya eine echte Überraschung aus dem Hut gezaubert: Das 17 Jahre alte Juwel sorgte in den vergangenen Wochen im Trikot von Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga für Furore und steht nun im 24-köpfigen Aufgebot für die Nations-League-Spiele in Belgrad gegen Serbien (13. November) und in Berlin gegen die Niederlande (16. November).
„Wael Mohya ist einer dieser Fälle, wo man einfach… es gibt jetzt nicht viele 17-Jährige, die Bundesliga spielen – das alleine ist ja schon ein herausragendes Merkmal. Aber er macht es auch gut“, zeigte sich Klopp von den Leistungen beeindruckt.
Klopp verweist auf Sorgfaltspflicht bei Mohya
Der Bundestrainer berichtete, dass er mit Mohya und seiner Familie in Kontakt stehe und große Lust darauf habe, die Zukunft mit dem 17-Jährigen anzugehen. „Ohne jetzt irgendwelche Versprechungen zu machen“, betonte der 59-Jährige.
Er fügte hinzu: „Als Trainer hat man nicht nur die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Jungs auf ihrer besten Position spielen und ihre Leistungen bringen. Sondern man hat natürlich auch eine Sorgfaltspflicht. Und umso jünger die Jungs sind, umso größer ist die. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir ihn mitnehmen. Um ihn zu sehen, sozusagen. Dass wir eine Woche Zeit haben, ihn im Training live zu sehen.“
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Klopp erklärte, dass er und sein Trainerteam auch in der Zukunft plane, „auch mal eine Position dabeizuhaben, wo wir sagen: Mal sehen, ob er spielt, ob er es überhaupt in den Kader schafft. Das hängt von der Trainingsleistung ab. Ich habe drei Gespräche mit ihm gehabt, die waren top. Ich war mit 17 nicht so selbstbewusst, aber ich war auch nicht so gut mit 17.“