„Wahnsinnig“: Hockeyweltmeister auf dem Roten Teppich

von SID
„Wahnsinnig“: Hockeyweltmeister auf dem Roten Teppich

Der Weg zum WM-Titel der Hockeymänner wurde verfilmt. Bundestrainer André Henning und sein Team freuen sich über einen besonderen Blick zurück.

Hunderte Fans vor dem Kinosaal, Roter Teppich und Blitzlichtgewitter vor dem Weltmeisterpokal: Bundestrainer André Henning war vom glamourösen Empfang der Hockeymänner in Hamburg sichtlich beeindruckt. „Wahnsinn, wie viele Menschen hier begeistert mit dabei sind“, sagte er dem SID bei der Premiere des Dokumentarfilms „#HockeyDeutschland – Durch Liebe zum Titel“.

Ende August sicherten sich die deutschen Männer überraschend zum zweiten Mal in Folge den WM-Titel, nun wird ihr Weg zum großen Erfolg in mehreren Kinos in Deutschland gezeigt. Ab 21. November wird der Film dann auch bei MagentaTV zu sehen sein. Besonders der starke Teamgeist prägt die Erzählung der gut einstündigen Dokumentation.

„Wir haben es in kurzer Zeit hinbekommen, wahnsinnig stark verbunden zu sein. Am Ende hat alles zusammengepasst, dass so ein Turnier dabei rauskommen konnte“, erklärte Henning, der kürzlich vom Hockey-Weltverband (FIH) zum Trainer des Jahres gewählt worden war und in Hamburg nun den Preis überreicht bekam.

Der Bundestrainer erhofft sich durch die Aufmerksamkeit auch einen weiteren Schub für seinen Sport. „Offensichtlich haben auch Menschen aus der Nicht-Hockeywelt Lust auf den Film“, sagte er, „und genau das ist die Chance. Dass wir uns als Sportart verkaufen können – und dass diese Emotionen rüberkommen.“ Die Premiere in Hamburg ließ sich unter anderem auch der Ex-Basketballnationalspieler Per Günther nicht entgehen.

DEINE MEINUNG

Auf der sportlichen Ebene richtet sich der Fokus beim deutschen Team schon langsam auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. „Wir haben Olympia im Blick, das ist völlig klar. Wir sind Doppel-Weltmeister und Europameister. Natürlich wollen die Leute und wir auch, dass wir dann um Gold mitspielen werden. Das ist die Herausforderung, der wir uns jetzt gerne stellen.“