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Überraschungssieger bei den Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfen
Überraschungssieger bei den Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfen ©
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Nicolai Steidle -

Langenfeld/Köln— 12. April 2019 — Wer den Titel bei den ersten offiziellen Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing holen wollte musste gestern früh aufstehen. Um 7 Uhr starteten auf der Anlage von Surf Langenfeld die ersten Heats der Open Class. 

Die frühe Uhrzeit und das regnerische Wetter verdarben aber keinem der 44 Teilnehmer/innen die Laune.

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Das Format im Rapid Surfen bei den Deutschen Meisterschaften

Gesurft wurden pro Teilnehmer/in 4 Wellen á 30 Sekunden pro Heat die von den DWV Judges mit Punkten von 0 bis 10 bewertet wurden. Wichtig für ein gutes Ergebnis waren dabei  die gezeigten Manöver, die Tiefe der gesurften Lines und die Abwechslung.

Die Favoritin setzt sich bei den Frauen souverän durch

In der Klasse Open Women dominierte die 18-jährige Janina Zeitler aus München mit einer starken Performance und sicherte sich am Ende deutlich den Sieg vor Rosina Neuer (19) und Valeska Schneider (29). Zeitlers Konkurrentinnen hatten dem kräftigen Stil und dem Schwierigkeitsgrad der Manövern an diesem Samstag nichts entgegen zu setzen.

Auch im Meer ist Zeitler momentan die Richtschnur im Deutschen Surfen – Expat Kinder ausgenommen. ©Anton Jung

Bei den Herren Open gab es einen absoluten Überraschungssieger

Deutscher Meister bei den Open Men Rapid Surfen ist Sebastian Steinbeck

Deutscher Meister in Klasse Open Men darf sich ab sofort Sebastian Steinbeck (19) nennen, der die Judges vor allem mit seinen hohen Shove-it Manövern überzeugte. Platz 2 belegte Nicolas Marusa (15) der sich zudem deutscher Meister der Junioren nennen darf. Dritter wurde Lennard Weinhold (18). Alle Platzierten der Open Classes freuten sich dank der Hauptsponsoren Billabong, WAVETOURS und Haaner Felsenquelle über Geldpreise im Gesamtwert von 2000 €.

Selbst wohl genauso überrascht wie wir. Underdog Sebastian Steinbeck gibt den Favoriten das Nachsehen. ©Anton Jung

Auch die Juniorinnen gaben ordenlich Gas

Marusa, der auch bei den Herren Favoriten Status genoss durfte mit jungen 15–Jahren noch bei den Rookies starten.  ©Anton Jung

Bei den Juniorinnen stand am Ende Kona Ettel an ihrem 12. Geburtstag ganz oben auf dem Treppchen und durfte sich genau wie Celine Dornick (12) und Lilly Weinhold (14) über tolle Sachpreise von Billabong, Kanoa Surfboards und SWOX freuen. Hinter Nicolas Marusa sicherten sich Luca Holy (16) und Toni Meier (11) die Plätze 2 und 3. Von all diesen Nachwuchstalenten werden wir sicherlich auch in der Zukunft noch viel hören!

Die Oldies um Carsten Kurmis zeigten das Rapid Surfen kein Verfallsdatum hat

Nicht nur der Nachwuchs im Rapid Surfing kürte seine Besten, auch in der Altersklasse Ū35 wurde ein spannender Wettkampf ausgetragen.

Carsten Kurmis ist nicht nur am Bach bockstark, der Mann supt für die deutsche Nationalmannschaft. Für den sieg hat es dennoch nicht gereicht, hier kommt der Sieger mit Andi Lammerer aus Rosenheim  ©Anton Jung

Deutscher Meister in der Masters Class wurde Andreas Lammerer, der sich über ein nagelneues Battery 5´2 von Kanoa Surfboards freuen durfte und Carsten Kurmis und Louis Thiele auf die Plätze verwies.



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