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Möglichst keine Abweichung: Drehmomentschlüssel sollten so exakt wie möglich arbeiten - doch das schaffen nicht alle
Drehmomentschlüssel sollten so exakt wie möglich arbeiten - doch das schaffen nicht alle © Robert Günther/dpa-tmn
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Bald ist wieder Reifenwechselzeit. Die neuen Räder sollten natürlich sicher sitzen. Ein Test zeigt: Nicht alle Drehmomentschlüssel sind präzise.

Mit einem Drehmomentschlüssel lassen sich die Schrauben von Autoreifen exakt anziehen - so dass sie weder überdrehen noch zu lose sitzen. Das sorgt für mehr Sicherheit.

Wichtig ist also, dass ein Werkzeug genau dann auslöst, wenn das gewünschte Drehmoment in Newtonmetern erreicht ist. In einer Untersuchung der Auto Bild (Ausgabe 39/19) schwächelten drei der zehn geprüften Drehmomentschlüssel aber genau bei dieser Aufgabe. Teilweise gab es bis zu 15 Prozent Abweichung.

Qualität kostet dreistellig

Das Fazit der Tester: Bei den Drehmomentschlüsseln hat Qualität tatsächlich ihren Preis. Die günstigsten drei Produkte, die zwischen 24 und 35 Euro kosten, landeten auf den letzten Plätzen. Die Tester waren hier auch von der Handhabung und Verarbeitung kaum überzeugt.

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Testsieger wurde der Hazet 5122-3 CT, der bei der Kraftmessung im Schnitt weniger als ein Prozent vom eingestellten Wert abwich und rund 135 Euro kostet. Zum Preis-Leistungs-Sieger erklärten die Experten den Goodyear-Drehmomentschlüssel 75522 für rund 49 Euro.

Wer sich angesichts des anstehenden Wechsels auf Winterreifen fragt, mit wie viel Drehmoment er deren Schrauben anziehen muss, sollte ein Blick in die Betriebsanleitung seines Autos werfen.

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