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Beim Qualifikationspiel zur Baskteball-WM 2019 zwischen den Philippinen und Australien kommt es zu einer verrückten Prügelei. Es fliegen sogar Stühle.

Beim Qualifikationsspiel zur Basketball-WM 2019 zwischen den Philippinen und Australien kommt es während der Partie zu unschönen Szenen. Spieler und Betreuer beider Mannschaften gehen aufeinander los und liefern sich eine wilde Prügelei.

Vier Minuten waren noch im dritten Viertel auf der Uhr, die Australier führten mit 31 Punkten - bis der Basketball Court in der Philippine Arena plötzlich zur Kampfarena umfunktioniert wurde. Nach einem bösen Ellbogen-Kick des Australiers Daniel Kickert ging die wüste Prügelei richtig los.

Spieler beider Mannschaften schlugen wie wild aufeinander ein.

Australischer Spieler von Stuhl getroffen

Auch die Fans auf den Rängen heizten die Stimmung noch weiter an. Sie schmissen unter anderem Flaschen auf den Court. Der australische Basketballspieler Nathan Sobey wurde sogar von einem Stuhl getroffen.

Das Spiel musste 30 Minuten unterbrochen werden. Nach den ausgesprochenen Strafen brach der Schiedsrichter das Spiel dann sogar ganz ab. Neun Akteure der Philippinen wurden mit Spielstrafen versehen, auch bei den Australiern wurden vier Spieler gesperrt.

Die internationalen Basketballregeln besagen, dass mindestens drei Spieler auf dem Feld sein müssen. Die Philippiner hatten schlichtweg nicht mehr genügend spielberechtigte Spieler, um das Spiel fortzusetzen.

Der Geschäftsführer des australischen Basketballverbands Anthony Moore sagte nach dem Spiel bei sportando: "Wir sind extrem enttäuscht mit dem, was heute passiert ist und unserer Rolle darin. Das ist nicht der Spirit mit dem wir Basketball spielen wollen. Wir entschuldigen uns bei den Fans."

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