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ALBA Berlin greift in der BBL nach seinem zehnten Pokalsieg. Die Hauptstädter lassen im Halbfinale den Fraport Skyliners keine Chance. Auch Bamberg löst das Finalticket.

Alba Berlin und Brose Bamberg haben im Pokal der Basketball Bundesliga (BBL) das Endspiel erreicht. Der deutsche Vizemeister Berlin setzte sich im Halbfinale bei den Frankfurt Skyliners nach einer überlegenen Vorstellung 105:70 (57:29) durch. Bamberg schlug die Telekom Baskets Bonn im Duell der Krisenklubs 90:87 (46:50).

Das Finale findet am 17. Februar in Bamberg statt (BBL-Pokalfinale, Brose Bamberg - ALBA Berlin am 17. Februar ab 15 Uhr LIVE im TV und STREAM).

"Wir hatten eine superhohe Energie. Wir haben rotiert ohne Ende, so kommt eine solche Leistung wie heute zustande", sagte Berlins Nationalspieler Joshiko Saibou bei MagentaSport.

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Berlin, das im Vorjahr im Pokal- und im Play-off-Finale an Bayern München gescheitert war, spielt um seinen zehnten Triumph und hat die Chance, mit Rekordsieger Bayer Giants Leverkusen gleichzuziehen. Der frühere Serienmeister Bamberg hat den Cup bislang fünfmal geholt.

Albatrosse dominieren 

Alba, das die Bayern im Viertelfinale ausgeschaltet hatte, wurde seiner Favoritenrolle in Frankfurt mehr als gerecht. Der achtmalige Meister überrollte die zuletzt wettbewerbsübergreifend sechsmal in Folge sieglosen Skyliners regelrecht, kurz vor dem Ende der ersten Hälfte betrug der Vorsprung erstmals 30 Punkte (56:26/18. Minute).

Berlin ließ danach nichts mehr anbrennen, zu Beginn des Schlussviertels (84:51) war das Duell längst gelaufen. Lediglich Quantez Robertson (16 Punkte) sorgte für den ein oder anderen Frankfurter Lichtblick. "Wir hatten eine superhohe Energie. Wir haben rotiert ohne Ende, so kommt eine solche Leistung wie heute zustande", sagte Berlins Nationalspieler Joshiko Saibou bei MagentaSport.

Enge Partie zwischen Bamberg und Bonn 

Enger ging es beim Krisenduell in Bamberg zu. Beide Klubs hatten zuletzt nach enttäuschenden Auftritten den Trainer gewechselt, Perego übernahm bei den Franken den Posten von Ainars Bagatskis, in Bonn beerbte der bisherige Assistent Chris O'Shea den entlassenen Predrag Krunic.

Besonders Bamberg war die Verunsicherung anzumerken, die Franken erlaubten dem Gegner früh einen 12:0-Lauf und fanden bis zur Pause nie ihren Rhythmus. Erst im zweiten Durchgang lief es besser, die zuvor so treffsicheren Bonner bekamen immer mehr Probleme.

Bis zur letzten Sekunden war für beide Teams das Weiterkommen drin, Tyrese Rice brachte Bamberg sieben Sekunden vor Schluss auf 89:87 nach vorn, danach stellte Nationalspieler Patrick Heckmann von der Freiwurflinie den Endstand her. Bonn kam beim letzten Ballbesitz nicht mehr zu einem Abschluss. "Wir haben die Emotionen aus dem Publikum und unsere Emotionen genutzt. Der Sieg ist verdient", sagte Rice.

Die BBL hatte den Pokalwettbewerb vor der laufenden Saison reformiert. Statt der bislang sieben Teams starteten 16 in den Wettbewerb, das Top-Four-Turnier gibt es nicht mehr. ALBA hatte Titelverteidiger Bayern München im Viertelfinale ausgeschaltet (78:70).

BBL-Pokal im Stenogramm:

Fraport Skyliners - ALBA Berlin 70:105 (29:57)
Beste Werfer: Robertson (16) für Frankfurt - Giffey (16), Giedraitis (16), Wagner (12), Sikma (12), Clifford (10), Saibou (10) für Berlin
Zuschauer: 5.000 (ausverkauft)

Brose Bamberg - Telekom Baskets Bonn 90:87 (46:50)
Beste Werfer: Alexander (21), Rice (21), Rubit (13), Harris (10) für Bamberg - Breunig (21), Hanlan (16), Mayo (14), Webb III (13) für Bonn
Zuschauer: 5.889 

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