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Dejan Radonjic feierte den zweiten Bundesliga-Sieg mit dem FC Bayern
Dejan Radonjic feierte den zweiten Bundesliga-Sieg mit dem FC Bayern © Getty Images
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Tabellenführer Bayern München bleibt unter Neu-Trainer Dejan Radonjic ungeschlagen. Gegen Gießen steht der Erfolg bereits vor der Halbzeit fest.

Der deutsche Pokalsieger Bayern München findet unter seinem neuen Trainer Dejan Radonjic in der Bundesliga weiter zu früherer Stärke zurück.

Im zweiten Spiel unter Radonjics Regie feierte der Spitzenreiter gegen die Giessen 46er mit 107:83 (54:36) den zweiten Sieg. München baute mit 50:6 Punkten seinen Vorsprung auf  Verfolger Alba Berlin (46:8 Zähler) vorläufig wieder aus (DATENCENTER: Die Tabelle).

Gießens Hoffnungen auf wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze blieben dagegen unerfüllt.

München ließ gegen die Hessen nur wenig zu. Nach der vierten Minute übernahm Radonjics Mannschaft, in der Danielo Barthel mit 18 Punkte bester Werfer war, durchgehend die Führung und zog zwischenzeitlich auf 26 Punkte davon. Für Gießen traf Max Landis mit 15 Zählern am häufigsten.

Ludwigsburg festigt Platz drei

Hinter dem Spitzenduo entschieden die MHP Riesen Ludwigsburg das Verfolgerduell für sich. Nach dem knappen 90:86 (45:42)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn EWE Baskets Oldenburg rangiert Ludwigsburg (44:12) auf Rang drei zumindest bis Sonntag nur noch zwei Zähler hinter Berlin. Oldenburg (36:20) hingegen sitzen medi Bayreuth sowie Bonn (beide 34:20) im Nacken und muss um seinen vierten Platz bangen.

Mit Gießen gleich zog s.Oliver Würzburg (beide 28:28). Die Franken fertigten die Basketball Löwen Braunschweig mit 72:45 (42:48) ab und rückten vorübergehend bis auf zwei Punkte an den Tabellenachten und Meister Brose Bamberg (30:22) heran. Der Titelverteidiger tritt am Sonntag bei Abstiegskandidat Eisbären Bremerhaven an. 

Tübingens Abstieg besiegelt

Unterdessen gewannen die abstiegsbedrohten Rockets Erfurt im Kellerduell bei der BG Göttingen 88:75 (42:40). Erfurt verbesserte sich auf 12:44 Punkte und rückte auf Schlagdistanz an Tabellennachbar Göttingen (14:42) auf dem ersten Nichtabstiegsplatz heran.

Das mit bislang nur einem Saisonsieg abgeschlagene Schlusslicht Walter Tigers Tübingen war gegen Science City Jena mit 64:91 (34:37) einmal mehr chancenlos. Tübingen steht damit als erster Absteiger in die Pro A fest.

Die Spiele im Stenogramm:

Bayern München - Giessen 46ers 107:83 (54:36)
Beste Werfer: Barthel (18), Djedovic (16), Booker (14), Jovic (12), Hobbs (12) für München - Bryant (16), Landis (15), Davis (14), Abrams (10) für Giessen
Zuschauer: 4939

BG Göttingen - Rockets Erfurt 75:88 (40:42)
Beste Werfer: Creek (16), Haukohl (12), Stockton (12) für Göttingen - Obasohan (24), Randle (20), Lesic (14), Obst (12) für Erfurt
Zuschauer: 3447

MHP Riesen Ludwigsburg - EWE Baskets Oldenburg 90:86 (45:42)
Beste Werfer: Sears (17), Walkup (15), Cook (15), Johnson (14) für Ludwigsburg - Mahalbasic (21), Schwethelm (16), Paulding (14), Moore (13), Massenat (11) für Oldenburg
Zuschauer: 3542

Walter Tigers Tübingen - Science City Jena 64:91 (34:37)
Beste Werfer: Upshaw (14), Stewart (11), Heyden (10), Jordan (10) für Tübingen - Weaver (20), McElroy (17), Bowlin (11), Jenkins (10) für Jena
Zuschauer: 2000

s.Oliver Würzburg - Basketball Löwen Braunschweig 72:45 (34:37)
Beste Werfer: Klassen (12), Singler (12), Stuckey (11) für Würzburg - Eatherton (15), Lansdowne (10) für Braunschweig
Zuschauer: 3017

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