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Jared Cunningham war mit 15 Punkten bester Werfer der Bayern-Basketballer
Jared Cunningham war mit 15 Punkten bester Werfer der Bayern-Basketballer © Imago
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Bayern München gewinnt auch dank Hoeneß' Ansprache das vierte Spiel gegen Frankfurt deutlich und erzwingt ein fünftes Spiel. In dieses muss auch ALBA Berlin.

Bayern München hat den überraschenden Erstrunden-K.o. in den Playoffs der Basketball Bundesliga (LIVE im TV auf SPORT1) zumindest vorerst abgewendet, ALBA Berlin muss plötzlich auch noch einmal zittern.

Während Hauptrundensieger München durch ein ungefährdetes 85:50 (47:28) in Frankfurt bei den Fraport Skyliners die Best-of-five-Serie zum 2:2 ausglich, erwartet die Berliner nach einer 85:97 (53:48)-Pleite bei Vizemeister EWE Baskets Oldenburg ebenfalls ein fünftes Spiel.

Am Donnerstag kommt es in Berlin und München zu den entscheidenden Viertelfinal-Duellen. Der Sieger der Begegnung in Bayern trifft danach auf Titelverteidiger Brose Bamberg, der die Telekom Baskets Bonn ausgeschaltet hatte (3:0).

Der Gewinner des Duells zwischen ALBA und Oldenburg bekommt es mit den MHP Riesen Ludwigsburg zu tun, die sich mit 95:70 (42:41) gegen medi Bayreuth durchsetzten und damit die Serie 3:0 für sich entschieden.

Hoeneß in der Kabine

In der mit 5000 Zuschauern ausverkauften Frankfurter Arena hatten die Bayern vor den Augen von Klubboss Uli Hoeneß den besseren Start erwischt. Die effektiven Gäste trafen acht ihrer ersten elf Würfe aus dem Feld und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Erst nach rund sieben Minuten fanden auch die Skyliners besser ins Spiel machten sich ihr zwischenzeitliches Aufbäumen aber durch ein extrem fehlerhaftes zweites Viertel wieder kaputt.

"Heute haben wir einen tollen Auftritt gezeigt. So stellen wir uns das vor", sagte Hoeneß, der vor der Partie in der Kabine war und dem Team Glück wünschte, bei Telekom Sport.

"Die Defense ist das Problem, wir müssen schneller werden", analysierte Skyliners-Kapitän Quantez Robertson, mit 12 Punkten am Ende Topscorer der Gastgeber, in der Halbzeit. Das gelang jedoch zu keinem Zeitpunkt, sodass der Pokalsieger München, dessen beste Werfer Jared Cunningham und Devin Booker (je 15 Zähler) waren, die Partie beim Stand von 70:43 schon nach drei Vierteln entschieden hatte. Eine Frankfurter Aufholjagd wie in Spiel drei (86:83) am Samstag war nie ein Thema.

Oldenburg zieht vor Schlussviertel weg

"Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Aber unser Team hat heute von Beginn an hochkonzentriert agiert – vor allem in der Defense", so Hoeneß, der vor Spiel fünf warnte: "Wir haben bis auf heute nicht gut gespielt in den vergangenen Wochen. Dennoch warne ich davor, jetzt zu denken, dass es einfach wird. Deshalb brauchen wir am Donnerstag alle Fans im Audi Dome."

In Oldenburg hatte ALBA nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit mehreren Führungswechseln zur Pause auf Siegkurs gelegen. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und führten vor allem dank ihrer starken Dreierquote vor dem Schlussabschnitt mit 14 Zählern. Diesen ließen sich die Oldenburger, bei denen Center Rasid Mahalbasic mit 19 Punkten überragte, nicht mehr nehmen. Für das in der zweiten Hälfte enttäuschende ALBA traf Spielmacher Peyton Siva (14 Punkte) am besten.

Bei ausgeglichenem Spielstand (44:44) gelang Ludwigsburg vor 3253 Zuschauern im dritten Viertel ein 24:6-Lauf, mit dem das Team von Trainer John Patrick die Weichen auf Sieg stellte.

Der Ludwigsburger Dwayne Evans erzielte mit 23 Punkten die meisten Zähler des Spiels. Erfolgreichste Werfer der Bayreuther waren De'Mon Brooks und Andreas Seiferth (jeweils 14 Punkte).

Die Spiele im Stenogramm:

Fraport Skyliners - Bayern München 50:85 (28:47)
Beste Werfer: Robertson (12) für Frankfurt - Cunningham (15), Booker (15), Zirbes (11), Djedovic (10) für München
Zuschauer: 5002
Playoff-Stand: 2:2

EWE Baskets Oldenburg - Alba Berlin 97:85 (48:53)
Beste Werfer: Mahalbasic (19), Paulding (15), McConnell (15, Moore (14), Tadda (10) für Oldenburg - Siva (14), Vargas (11), Clifford (10) für Berlin
Zuschauer: 6000
Playoff-Stand: 2:2

MHP Riesen Ludwigsburg - medi Bayreuth 95:70 (42:41)
Beste Werfer: Evans (23), Waleskowski (16), Johnson (15), Senglin (14), Cook (11) für Ludwigsburg - Seiferth (14), Brooks (14), Marei (10) für Bayreuth
Zuschauer: 3253
Playoff-Stand: 3:0

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