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Paul Zipser kam 2016 zu den Chicago Bulls
Paul Zipser kam 2016 zu den Chicago Bulls © Getty Images
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München - NBA-Profi Paul Zipser sieht seine Zukunft wohl nicht bei den Chicago Bulls. Bayern-Sportdirektor Marko Pesic öffnet dem 24-Jährigen die Tür für eine Rückkehr.

Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic hat die Tür für eine Rückkehr von NBA-Profi Paul Zipser geöffnet.

"Paul ist unser Junge. Er ist unser Spieler. Er ist Bayern-München-Spieler. Wenn er Interesse hat, für Bayern München zu spielen, werden wir nicht nein sagen", erklärte Pesic am Rande der Meisterfeier auf SPORT1-Nachfrage.

Allerdings müssen die Münchner erst einmal abwarten, da Zipsers Team, die Chicago Bulls, eine Option auf eine Vertragsverlängerung mit dem deutschen Nationalspieler bis Mitte Juli besitzen. Sollte diese nicht gezogen werden, können andere NBA-Teams ihn von der sogenannten "Waiver-Liste" verpflichten. Dort beträgt die Frist allerdings nur 48 Stunden. Erst im Anschluss könnte der 24-Jährige nach Deutschland zurückkehren.

Zipser: "Kein Problem damit, in Europa zu spielen"

Der Nationalspieler lief von 2013 bis 2016 für den aktuellen deutschen Meister auf.

Am Montag erläuterte Zipser in der Rhein-Neckar-Zeitung seine Situation im letzten Jahr: "Ich bin mir für meine Karriere ganz sicher, dass ich so ein Jahr wie das vergangene nicht noch einmal erleben möchte. Da sehe ich einfach keinen Sinn. Der Spaßfaktor ist nicht da, wie ich ihn sonst bei diesem Sport liebe." 

Zipser selbst schloß eine Rückkkehr nach Europa nicht aus: "Generell bin ich noch immer ein großer Fan der NBA. Wenn aber nur Angebote kommen, bei denen ich denke, dass es ähnlich wie bei den Bulls sein wird - dann bin ich mir sicher, dass ich das nicht machen werde. Ansonsten habe ich kein Problem damit, wieder in Europa zu spielen."

Da käme dann Zipsers Ex-Klub ins Spiel. 

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