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Brose-Boss Michael Stoschek (l., hier mit ZSKA-Trainer Dimitris Itoudis) erklärt die Trennung von Geschäftsführer Rolf Beyer
Brose-Boss Michael Stoschek (l., hier mit ZSKA-Trainer Dimitris Itoudis) lässt an Ex-Coach Bagatskis kein gutes Haar © Imago
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Beim früheren Serienmeister Brose Bamberg kehrt auch nach dem Trainerwechsel keine Ruhe ein. Aufsichtsratschef Michael Stoschek kritisiert die Arbeit des Ex-Coaches.

Michael Stoschek, Aufsichtsratschef beim früheren deutschen Basketballmeister Brose Bamberg, hat Konditionsprobleme als eine Ursache der sportlichen Krise ausgemacht und damit den vor einer Woche entlassenen Trainer Ainars Bagatskis indirekt kritisiert.

"Die Spieler müssen einfach fitter sein. Da haben wir einiges vor uns an Arbeit", sagte Stoschek bei MagentaSport.

Bamberg hatte sich am vergangenen Sonntag vom Letten Bagatskis getrennt. Auf die Frage, ob der Zustand der Mannschaft auf die Arbeit des früheren Coaches zurückzuführen sei, antwortete Stoschek: "Das kann man so sehen."

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Bambergs Spieler mit Ex-Coach Bagatskis unzufrieden?

Offenbar waren auch die Profis nicht mit Bagatskis einverstanden. "Die Spieler wollten mehr System im Spiel haben", sagte Stoschek. Die Beförderung des bisherigen Assistenzcoaches Federico Perego sei ein Versuch. "Wir sind in einer ganz schwierigen Phase, da probiert man einiges aus."

Der neue Geschäftsführer Arne Dirks hat laut Stoschek als Nachfolger des entlassenen Rolf Beyer viele Dinge in Angriff zu nehmen. "Herr Dirks ist erst seit drei Wochen im Amt", sagte Stoschek: "Er kann nicht alle Probleme lösen, die ihm sein Vorgänger nach vier Jahren hinterlassen hat."

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