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Basketball, BBL: Würzburg - Oldenburg LIVE im TV, Stream Paulding und seine EWE Baskets Oldenburg lieferten eine wahre Galavorstellung gegen Jena ab
Paulding und seine EWE Baskets Oldenburg lieferten eine wahre Galavorstellung gegen Jena ab © Getty Images
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Im Nachholspiel vom 16. Spieltag feiern die EWE Baskets Oldenburg eine Punktegala gegen Science City Jena. Auch Überraschungsteam Rasta Vechta gewinnt erneut.

Die EWE Baskets Oldenburg haben in der Basketball Bundesliga (BBL) den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Der erste Verfolger von Spitzenreiter Bayern München gewann in eigener Halle im Rahmen eines Nachholspiels vom 16. Spieltag gegen Abstiegskandidat Science City Jena mühelos mit 103:62 (59:37) und steht mit 26:6 Punkten vier Zähler hinter den Münchenern (30:0). 

Zugleich nahmen die Niedersachsen erfolgreich Revanche für die überraschende Achtelfinalpleite im BBL-Pokal. Dort hatte Jena, in der Liga auf Platz 16, den Favoriten im Oktober vergangenen Jahres überraschend mit 94:91 aus dem Wettbewerb geworfen.

Ulm hält Anschluss an die Playoff-Plätze

Im Kampf um die Playoff-Plätze verkürzte ratiopharm Ulm den Rückstand auf den achten Platz, der als letzte Position zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt, auf zwei Punkte. (Service: BBL im SPORT1-Datencenter)

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Der dreimalige Vizemeister gewann beim Mitteldeutschen BC im ersten Spiel des 17. Spieltags mit 105:94 (64:44) und hat mit 16:14 Punkten hinter dem Achten Basketball Löwen Braunschweig (18:14) noch ein Spiel in der Hinterhand. Der MBC rutschte durch die 13. Saisonniederlage auf den vorletzten Platz ab.

Vechta mit nächstem Sieg

Überraschungsteam Rasta Vechta hat seine Siegesserie ausgebaut. Der Aufsteiger schlug die MHP Riesen Ludwigsburg zum Abschluss der Hinrunde mit 112:92 (55:44) und sprang durch seinen bereits sechsten Erfolg nacheinander auf den dritten Tabellenplatz. Vechta ist nach 17 Spielen mit 24:10 Punkten klar auf Playoff-Kurs.

Trainer Pedro Callas standen für das Duell mit Ludwigsburg aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle lediglich acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung, der Coach erwog einen Taktikwechsel.

"Aber mein Herz hat mir gesagt, dass wir lieber mit wehenden Fahnen untergehen sollten als unsere Philosophie zu verraten", so Callas: "Ich bin sehr stolz auf die Jungs, weil sie heute noch einmal mehr gegeben haben - auch und gerade für die Teamkollegen, die heute nicht mitmachen konnten."

Löwen erleiden Rückschlag

Die Löwen Braunschweig erlitten dagegen im Kampf um die Qualifikation für die Meisterrunde einen Rückschlag. Bei den Giessen 46ers unterlagen die Gäste 97:99 (51:48). Mit 18:16 Punkten ist die Mannschaft des früheren Bundestrainers Frank Menz weiter Tabellenachter.

Bei Vechta war eine Woche nach dem Coup beim früheren Serienmeister Brose Bamberg (85:67) vor allem Thomas Bray nicht zu stoppen. Der Topscorer des Spiels kam auf 31 Punkte für die erneut furios aufspielenden Gastgeber.

Seit Einführung der Playoffs mit drei Runden (Viertelfinale, Halbfinale, Finale) zur Saison 1985/86 haben es bislang elf Aufsteiger direkt in die Meisterrunde geschafft.

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