vergrößernverkleinern
Mit Olympiakos Piräus wartet ein harter Brocken für die Bayern-Basketballer
Rasta Vechta ließ dem FC Bayern keine Chance © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

In der BBL gelingt Rasta Vechta gegen die Bayern ein sensationeller Coup. Oldenburg setzt sich unterdessen bei ALBA durch und erhöht den Druck auf den FCB.

Aufsteiger Rasta Vechta hat in der Basketball Bundesliga (BBL) Meister Bayern München klar geschlagen und für die nächste Sensation gesorgt. Das Überraschungsteam gewann in eigener Halle mit 93:75 (53:40), für den Titelverteidiger war es erst die zweite Niederlage der BBL-Saison.

Vechta festigte mit 34:12 Punkten seinen dritten Tabellenplatz, München (40:4) steht weiter an der Spitze.

Im zweiten Spitzenspiel des Tages setzte sich der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg bei Alba Berlin mit 94:78 (38:40) durch und verkürzte mit nun 36:8 Punkten den Abstand auf den Spitzenreiter. Die Gäste zeigten dabei vor allem im dritten Viertel, in dem sie sich vorentscheidend absetzten, eine starke Leistung.

Anzeige

Der Oldenburger Will Cummings war mit 34 Zählern bester Werfer der Begegnung. Ebenfalls einen Sieg gab es für Brose Bamberg, der Pokalsieger bezwang ratiopharm Ulm 103:94 (53:48) und sprang an den Berlinern vorbei auf Rang vier.

Meistgelesene Artikel

Bayern-Coach Radonjic lobt Vechta

Vechta hatte in der bislang traumhaft verlaufenen Spielzeit zuvor bereits die früheren Serienmeister Berlin und Bamberg in die Knie gezwungen. "Sie haben ein großartiges Spiel gezeigt, sie hatten mehr Energie und den klareren Fokus, und das über 40 Minuten. Ihr Sieg ist absolut verdient", sagte Bayern-Trainer Dejan Radonjic nach der Niederlage am Sonntag.

Sein Gegenüber Pedro Calles war rundum zufrieden. "Heute dürfen alle diesen Tag genießen - die Fans, die Spieler, der ganze Klub. Aber wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und weiter so arbeiten, wie sich das für uns gehört", sagte der Spanier: "Heute haben wir wahrscheinlich unser bisher bestes Spiel gezeigt." 

Pesic-Warnung bleibt ungehört

Gegen die Bayern dominierte der Außenseiter die Partie von Beginn an und setzte sich schon vor der Pause deutlich ab. "Vechta spielt diese Saison mit den schönsten Basketball der Liga, das wird ein sehr schweres Spiel", hatte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic vor dem Spiel gewarnt - er behielt recht. 

Die Münchner hatten nach der Heimniederlage am Donnerstag in der EuroLeague gegen Maccabi Tel Aviv (70:77) in der zweiten Hälfte nichts mehr zuzusetzen, Vechta baute den Vorsprung weiter aus und gewann am Ende ungefährdet.

Austin Hollins (20 Punkte), Neuzugang Clint Chapman (16), Thomas Bray (14) und Tyrone Nash (10) punkteten bei den Gastgebern zweistellig. Topscorer der Bayern, die zuvor in der Liga lediglich in Oldenburg verloren hatten, war Derrick Williams (21).

Nächste Artikel
previous article imagenext article image