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Bayern München bleibt in der Basketball-Bundesliga weiter das Maß aller Dinge. Gegen den Tabellenletzten gaben sich die Münchner keine Blöße. Hamburg verliert erneut.

Der deutsche Basketball-Meister Bayern München hat seine weiße Weste in der Bundesliga gewahrt, auch die Verfolger hatten wieder Grund zur Freude.

Die Bayern setzten sich am achten Spieltag beim Schlusslicht MBC Weißenfels mit 96:86 (48:43) durch und übernahmen mit 16:0 Punkten wieder die Tabellenspitze von den MHP Riesen Ludwigsburg (16:2).

Die Schwaben hatten am Samstagabend mit dem 89:84 (42:42) bei s'Oliver Würzburg den achten Erfolg im neunten Spiel gefeiert.

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ALBA stoppt Abwärtstrend

ALBA Berlin stoppte derweil seinen Abwärtstrend trotz einiger Personalsorgen.

Der Vizemeister gewann gegen die EWE Baskets Oldenburg 90:77 (42:44), zuvor hatten die Berliner die Top-Spiele gegen Meister München und Ludwigsburg verloren.

Berlin (12:4 Punkte) bleibt damit wie Pokalsieger Brose Bamberg (14:4) und das Überraschungsteam Crailsheim Merlins (12:4) in der Verfolgergruppe.

Zipser und Lo bringen Bayern in Sicherheit

Bamberg zeigte sich gut erholt von der überraschenden Pleite gegen ratiopharm Ulm und setzte sich bei den Frankfurt Skyliners 87:72 (47:35) durch. Crailsheim gewann nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Rasta Vechta 101:88 (48:39).

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Die Bayern hatten beim Mitteldeutschen BC mehr Widerstand zu brechen als erwartet. Mitte des Schlussviertels kamen die Gastgeber plötzlich bis auf drei Punkte heran (77:80). Doch ein Dreier des mit 16 Punkten erfolgreichsten Münchner Schützen Paul Zipser und drei Zähler von Maodo Lo brachten die Gäste wieder in Sicherheit.

Lo und Diego Flaccadori kamen jeweils auf 13 Zähler. Beim MBC traf vor 5180 Zuschauern Strahinja Micovic (6) am besten.

Die ALBA-Fans unter den 10.633 Zuschauern in Berlin mussten lange bangen, erst ein 7:0-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts brachte den Gastgebern einen komfortablen Vorsprung, den sie sich nicht mehr nehmen ließen. Für ALBA punkteten fünf Spieler zweistellig, der Isländer Martin Hermannsson (18) war der Top-Scorer der Partie.

Ulm erteilt Hamburg eine Lektion

Aufsteiger Hamburg Towers muss weiter Lehrgeld zahlen in der Bundesliga. Gegen ratiopharm Ulm setzte es eine bittere 69:102-Niederlage. Im ersten Viertel konnten die Norddeutschen noch ansatzsweise Paroli bieten, ab dem zweiten Viertel ging es aber den Bach runter.

Mit 22 Punkten lag man zur Halbzeit bereits zurück. Richtig bitter wurde es aber im dritten Viertel. Ganze 34 Punkte der Ulmer ließen sie in diesem Abschnitt zu und konnten gerade 17 eigene Zähler entgegensetzen. Im Schlussabschnitt ließen es die Hausherren dann etwas ruhiger angehen und verwalteten den Vorsprung.

Damit bleibt Hamburg weiter auf dem vorletzten Rang in der Tabelle, Ulm kann sich wieder etwas näher an die Playoff-Plätze herarbeiten. (SERVICE: Die BBL-Tabelle)

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