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Darts: Die kuriosen Spitznamen der Dartspieler
Martin Schindlers Talent wurde spät gefördert © Imago
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München - Das Talent von Martin Schindler wird spät gefördert, sein Karriereaufstieg ist jedoch mehr als beachtlich. SPORT1 zeigt seine Karriere und Erfolge.

Martin Schindler - The Wall

Geboren: 16.8.1996 in Strausberg
Spitzname: The Wall
Wurfhand: rechts
Einlaufmusik: "Another Brick in the Wall" von Pink Floyd 

Bis zum Alter von 15 Jahren verfolgte Martin Schindler den Darts-Sport lediglich im Fernsehen. Nun steht der gebürtige Strausberger zusammen mit Max Hopp an der Spitze der Deutschen Darts-Szene.

SPORT1 zeigt seine Karriere und Erfolge.

Deutscher Meister und Teilnahme an Pro-Tour

Zwar zeigte Schindler schon früh Interesse für Darts, wirklich aktiv betrieb er den Sport jedoch lange Zeit nicht. Aus Spaß trat er mit seinem Vater, der sein Talent erkannte und letztendlich förderte, ab und zu ans Oche. Im Jahr 2011 entschloss er sich schließlich dazu, regelmäßig zu trainieren.

Seinen ersten großen Erfolg feierte er 2014, als er sich zum Deutschen Meister bei den Junioren krönte. Nur zwei Jahre nach diesem Coup errang er auch den Meistertitel bei den Herren.

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Der Durchbruch gelang "The Wall" schließlich 2017. Am letzten Tag der sogenannten Q-School sicherte er sich die Tour-Card und durfte somit an der Pro-Tour mitwirken.

Schindler, der stets ein wenig im Schatten von Max Hopp stand, überzeugte und nahm zusammen mit Hopp am World Cup of Darts teil. Dabei scheiterten die beiden Youngster erst an den späteren Champions aus den Niederlanden.

Schindler deklassiert Weltmeister Cross

Auch im Einzel ist Schindler auf gutem Weg sich an die Weltspitze zu krallen. Bei den Austrian Open 2017 scheiterte er erst im Viertelfinale am Weltranglistenersten Michael van Gerwen.

Bei seiner ersten WM-Teilnahme musste er sich in Runde eins der WM 2018 mit 1:3 dem Australier Simon Whitlock geschlagen geben.

Im April deklassierte er Weltmeister Rob Cross bei einem Turnier in Wigan mit einem 6:0-Whitewash und setzte sich im Anschluss daran noch gegen Adrian Lewis durch. 

Große internationale Turniererfolge sind zwar noch ausgeblieben, sein Weg in die Top-50 der Welt binnen sieben Jahren ist dennoch imponierend. 

Erster Sieg im letzten Spiel! Schindler checkt die 102

Karriereerfolge (Auswahl)

PDC:

2018: Finale World Youth Championship, Viertelfinale World Cup of Darts, Runde 1 World Championship
2017: Viertelfinale World Cup of Darts und Austrian Darts Open

DDV:

2014: Deutscher Meister

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