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Beim Grand Slam of Darts 2018 bringt Gerwyn Price mit seinem provokanten Auftreten Kollegen und Fans gegen sich auf. Jetzt hat die PDC reagiert und ihn bestraft.

Darts-Bad-Boy Gerwyn Price ist nach seinem umstrittenen Verhalten während des Grand Slam of Darts im vergangenen Jahr durch die PDC bestraft worden.

Für seine Aussetzer in den Matches gegen Simon Whitlock (Australien) und Gary Anderson (Schottland) muss der Waliser insgesamt 20.000 britische Pfund Geldstrafe zahlen.

Zudem steht er für sechs Monate bis zum 11. Juli 2019 unter Bewährung. Sollte sich Price in der Zeit erneut daneben benehmen, würde er mit einer Sperre von drei Monaten belegt. 

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Price auch für Posts bestraft

In einem offiziellen Statement der Darts Regulation Authority (DRA) heißt es:

"In einer Anhörung, die am 11. Januar 2019 vor der DRA Disziplinarkommission abgehalten wurde, wurde Gerwyn Price des Verstoßes gegen die DRA-Regeln während des Viertelfinals beim Grand Slam of Darts (GSOD) gegen Simon Whitlock, gespielt am 16. November 2018, und während des Finales gegen Gary Anderson, gespielt am 18. November 2018, für schuldig befunden. Er gab außerdem zu, einen Verstoß gegen die DRA-Regeln durch unangemessene Posts in sozialen Netzwerken begangen zu haben."

Geringe Strafe gegen Anderson

Auch Anderson wurde für seinen Schubser gegen Price bestraft, kam allerdings glimpflich davon. "Gary Anderson wurde für schuldig befunden, im Grand-Slam-of-Darts-Finale durch Schubsen seines Gegners gegen die Regeln verstoßen zu haben. [...] Aus Sicht des Komittes wurde Mr. Anderson während des Matches von seinem Gegenüber signifikant provoziert, daraus resultierte ein klar nicht aggressiver Schubser von Mr. Anderson gegen Mr. Price."

Anderson wird hierfür von der DRA-Kommission lediglich formell verwarnt.

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